Der Schwarze Limbus    

Das Wesen der Ehre

  1. Frömmigkeit. Der Ehrbare achtet und verehrt die Zwölfe und die Macht, die über ihnen steht und streitet in Worten und Taten gegen all ihre Feinde und Lästerer.
  2. Praiotismus. Der Ehrbare achtet und ehrt sein Souverän und sein Heimatland und verteidigt es gegen Angriffe und Verleumdungen.
  3. Fürsorge. Der Ehrbare steht den Schwächeren mit Rat und Tat, Gabe und Gebet bei und schützt sie gegen Angriffe mit Wort und Gewalt.
  4. Stolz. Der Ehrbare ist stolz auf seine Leistungen und die seiner Familie und schützt sie gegen Angriffe und Verleumdung.
  5. Hilfsbereitschaft. Der Ehrbare steht einem in Not geratenen Freund oder Untergebenen bei und verweigert sich keiner Bitte um Hilfe.
  6. Zuverlässigkeit. Der Ehrbare hält stets ein gegebenes Wort oder Versprechen. Er zahlt seine Schulden pünktlich und gewissenhaft.
  7. Tapferkeit. Der Ehrbare scheut nicht davor zurück, die Gebote der Ehre mit seinen besten Fähigkeiten zu verteidigen und zur Not für sie sein Blut zu vergießen.
  8. Selbstbeherrschung. Der Ehrbare ist stets beherrscht. Laute Fluchworte und Zornausbrüche sind für Schurken und Schmierenkomödianten, seine Waffen sind scharfer Tadel oder - besser noch - beißender Spott. Grausamkeit ist dem Ehrbaren zuwider.
  9. Ehrlichkeit. Der Ehrbare betrügt nicht und eignet sich keine fremden Dinge an - weder Besitztümer noch Ruhmestaten.
  10. Bildung. Der ehrbare strebt danach, sein Wissen von der Welt und ihrem inneren Wesen zu pflegen und zu mehren.
  11. Diskretion. Der Ehrbare plaudert keine Geheimnisse aus und prahlt nicht aus, was ihm unter dem Siegel der Verschwiegenheit anvertraut wurde; ebensowenig kompromittiert er Gespielen und Vertraute durch Prahlerei.
  12. Großzügigkeit. Dem Ehrbaren ist Geiz fremd. Er unterstützt Bedürftige, aber auch mildtätige und der Forschung dienliche Stiftungen.

(aus: Die Zwölf Ehernen Gebote der Ehrenhaftigkeit)

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