Opus veritatis scientiaeque

Der Schwarze Limbus    

21. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

Titelblatt
Compilationen
Archiv
Compages
Suche
meistbetrachtete Artikel
zufälliger Artikel
Umfragen
Redaktion

Menü verstecken


Freiheit und Gleichheit
den Orken

Woran denken wir, wenn wir das Wort "Ork" hören? Die meisten werden sagen Krieg, Grauen, Tote, vielleicht sogar Angst. Ich sage Hoffnung! Wir beschimpfen die Orks, so steht es schwarz auf weiß in einigen unserer Schriften, als Volk, welches von HESinde nicht mit Verstand gesegnet wurde. Obwohl ich diesen Zeilen keinen Glauben schenke, selbst wenn es so wäre, wäre es dann nicht unsere Pflicht sie mit Verstand zu segnen? Und nun zu den Opfern der Orkzüge: Ja, es ist schrecklich auf welche Weise die Okwachs eine Familie nach der anderen plünderten, doch zeugt es von Weisheit, wenn wir in gleicher Art antworten? Unsere Taktik war immer die folgende: Krieger ins Orkland, die Hälfte kehrt zurück. Wäre es nicht so klüger: Geweihte ins Orkland, zwei Mal so viele Gläubige kehren zurück. Doch bringt es uns nicht viel, wenn wir die Orks zwar bekehren, aber trotzdem in ihre Grenzen zwängen. Wenn wir den ewigen Zwist zwischen Glatthaut und Schwarzpelz beenden wollen müssen wir noch mehr Offenheit zeigen.
Darum, Herrscher aller Reiche auf diesem Kontinent öffnet die Tore eurer Städte für diejenigen, die sie schon lange erstürmen wollten. Wenn unsere Soldaten kein Misstrauen oder wenigstens keine Verachtung zeigen würden, würden sich die vielen Bauern und Ausgestoßenen der Schwarzpelze einfinden, um endlich den Rang eines Kriegers zu erlangen und sie würden ihr Leben geben, um das Reich, das sie bewohnen, zu beschützen, wie sie es jetzt auch schon in ihrem machen. Außerdem können wir noch viel von den Orks in Sachen Kriegskunst lernen. Denn auch die Heere der Orks weisen große Stärken auf: Die blutrünstigen Kriegshunde, die kräftigen Streitoger, die hartnäckigen Orkponys und die gefürchteten berittenen Bogenschützen der Korogai. Und bevor wir es wieder mit einem Krieg versuchen, sollten wir die Waffen ruhen lassen und zu den heiligen Schriften greifen, um die Orks eines Besseren zu belehren.

Melistor Enkara, freischaffender Magier

Erschienen in Opus no. 40 am 31.10.1999.
Zu diesem Artikel erschien folgende Reaktion oder Fortsetzung: Freiheit und Gleichheit den Orken - eine trügerische Fehleinschätzung.

Suche in 575 Opus-Artikeln

ein oder mehrere Begriffe
alle Artikel anzeigen

Der Schwarze Limbus Nachricht an die Autoren (c) 1998-2006 Spielerverein der Freunde des Gepflegten Rollenspiels