Opus veritatis scientiaeque

Der Schwarze Limbus    

19. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

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Ihr seid noch immer auf Dere, Magister Hazar,

Wundersam, wundersam, ich möchte euch gerne in einer theologischen Exkursio den Machtgewinn der Borbaradianer erklären aber auch seinen unvermeidlichen Niedergang in weniger denn 12 Götterläufen.
Ad primo.
Das niederhöllische Brodem ist nicht nur gegen das Oben verfeindet, sondern auch gegen das Links und das Rechts, anders denn unserer geheiligten Götter und somit schwach wie endlich viele Maden, die zertreten werden durch jedweden Stiefel.
Wenn es aber jemandem gelingt diese Widerstände zu überwinden und den Brodem für eine Schlacht zu einen und noch andere Kräfte auf den Plan zu rufen um eine Schlacht von Zeit und Ort klar umrissen, dann wird die Macht in den Händen dessen, der dies vollbrachte, schier unerschöpflich und gottgleich. So gelang es Tharsonius von Bethana, er unterjochte die Erzdämonen seinen Wünschen mit Zugeständnissen und der Gier nach Rache, holte sich Verräter und Zweifler wie Helme Haffax, befreite lange Zeit gebannte Geister wie Rhazzazor und suchte Verbündete in allen Gilden und außerhalb und versprach ihnen alles, so Glorana und Pardona, aber nun kommt die Abrechnung. 
Dort also, auf ihrer Seite, steht alles, was es an Bösem gibt, geeint durch einen Mann und dessen Versprechungen, der nun nicht ist, im übrigen, und hier stehen die Wächter und Erhalter einer jahrtausendealten bewährten Ordnung, wir haben Gewissheit in den Bestand unserer Ordnung, dort jenseits der Schwarzen Sichel, ist Chaos und Fehde und dies wird euer Untergang sein, ihr werdet euch gegenseitig schwächen und aussaugen und dann werden wir auf weißen Pferden mit gleißendem Schwert die Reste Praios' Strafgericht überstellen. Denn wer keine Ordnung akzeptiert, akzeptiert keine Verbindlichkeiten und wird seinen besten Freund für Gold verraten. Und somit ist Zeit unser bester Verbündeter und so wird der heilige Praios mit seinen Geschwistern obsiegen.

Ad secundo.
Ihr habt recht, der Bote des Lichtes, Jariel Praiotin, ist versucht worden aufs Grausamste gleich dem Heiligen Gilborn von Punin und seine Seelenstärke war größer als seine körperliche und er verstarb darüber. Aber seine Seele ist gerettet und wird sitzen in Alveran und sich der Herrlichkeit Praios' erfreuen. Was wird eure Seele tun, wenn ihr sterbet, heulend und ächzend in der Seelenmühle der Niederhöllen sich schinden?
Und sicherlich war unser Blutzoll ein hoher, aber dort, wo auf weiße und rondrianische Art gekämpft wird und auf der anderen Seite schwarz und barbarisch, muss die ehrliche Seite mehr hinnehmen. Aber aus diesem Gefecht gestählt und gefestigt hervorzugehen und als Sieger ist wahrer Ruhm.

Zum Exemplaro, das ihr gegeben,
wenn also diese Zehn und der Herr dahingerafft von eurem Schwert und ihr den 990 Anderen die Freiheit gegeben habt, aber die Herrschaft und Ordnung zusammenbricht, und diese Menschen Hungers sterben, weil niemand die Felder bestellt und sich des Handwerks und der Strukturierung kundig erweist, was dann?
Alle sind tot für die Freiheit, die nie eine wahr, da die Angst dem Hunger wich und sie darbten und verfielen in Anarchie im Kampf um Brot; ein wahrlich schlechtes Bild vom Menschen, das ihr habt.

Seine Hochwürden
Praiodan Greif
Inquisitor der Heiligen Kirche des Praios viatoris Brabakis

von: Tobias Milbrett
Erschienen in Opus no. 85 am 3.12.2000 als Reaktion oder Fortsetzung zu Anprangerung der Ketzer und Blender.
Zu diesem Artikel erschien folgende Reaktion oder Fortsetzung: Schweiget für immer Praiodan.

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