Schweiget für immer Praiodan Nun Praiodan höret euern Meister der euch Wissen schenkt. An all jene, die die Augen noch immer vor der Wahrheit verschließen: Noch ist die Zeit nicht zu spät; wisset euer Platz in den Reihen der Sieger ist noch immer offen. Senkt euer Haupt und versinkt im stillen Gebet. Denn eure Augen sind leer, ohne Hoffnung auf Freiheit. Leer jedoch werdet ihr nie etwas erreichen außer den Tod. Für eure Freiheit würde ich täglich sterben. Meine Taten interessieren euch jedoch nicht, ihr verabscheut uns unbesehen. Öffnet eure Augen. Vergesst eure nichtigen Könige, sie werden untergehen wie die Götzen der Echsen einst. Der menschliche Geist jedoch wird niemals sterben. Das "niederhöllische Brodem" wird zertreten werden und dies erfreut mich. Denn durch eure so kluge Argumentation schneidet ihr euch selbst in euer faulendes Fleisch. Durch die Beschaffenheit der Sphären ist es jeher so, dass sowohl die der Götter, auch Alveran oder die 5.te genannt, immer im Gleichgewicht zur 7.ten der Sphäre, den 12 Erzdämonen und des Dämonensultans stehen muss. Der Kampf beider Sphären jedoch wird in der 3.ten ausgefochten. Wenn nun euer Brodem untergehen wird, werden auch eure Götter untergehen. Wenn sie das verlieren mit dem sie den Menschen Angst einjagen können verlieren sie auch ihre Anhänger und dann ist ihr Weg vorbestimmt. (siehe Magicum magisterium artium - Die Nichtigkeit des Götterfürst von Dratchur M. H. von Kagorah). Begreift es nun, denn es wird für euch kein Später geben. Ich bete die Erzdämonen nicht an. Verachte ich sie doch genauso wie eure so mächtigen Götter. Leihen wir uns wohl manchmal ihre Macht doch nur, um sie für die Sache der Menschen einzusetzen. Ich zitiere: "Wenn also diese Zehn und der Herr dahingerafft von eurem Schwert und ihr den 990 Anderen die Freiheit gegeben habt, aber die Herrschaft und Ordnung zusammenbricht, und diese Menschen Hungers sterben, weil niemand die Felder bestellt und sich des Handwerks und der Strukturierung kundig erweist, was dann? Alle sind tot für die Freiheit, die nie eine war, da die Angst dem Hunger wich und sie darbten und verfielen in Anarchie im Kampf um Brot; ein wahrlich schlechtes Bild vom Menschen, das ihr habt." Ihr bringt mich wahrhaft zum Lachen, Praiodan. Die Menschen sollen euch danken, dass ihr eure Goldstücke täglich in ihrem Blut wascht. Ihr klagt mich an, ein schlechtes Menschenbild zu haben. Wenn also eure Herrschaft zusammenbricht, werden die Menschen sich gegenseitig töten und niemand die Felder bestellen. Ich kann euch beruhigen "Es wohnt in uns ein heiliger Geist als Beobachter und als Wächter über unsere guten und schlechten Taten". Deshalb würden die Menschen niemals Hungers leiden. Sie würden jauchzend des Gefühls von Freiheit über ihre Felder springen, im Wissen für sich zu arbeiten. Nun einige Texte die euch die Augen öffnen sollen: Aus Das Unbedingte oder Was macht eine Handlung gut? - Sammlung philosophischer Werke: Weiters will ich euch den Orakelspruch von Fasar zu Herzen legen: "...Wenn die Nebel aus dem Dunklen kommen, Praios' Licht vertilgen und es zum Kampf der Klugen gegen die Dummen kommt..." Wisset in welcher Armee zu kämpfen, die der Klugen steht immer offen für Klugheit. Ich hoffe ich konnte einigen damit helfen auf den wahren Weg zu gelangen. Doch gehen werdet ihr ihn selbst müssen. So spricht mit Verachtung gegen die Praiosschar und in Erwartung auf den viatoris Brabakis, Dratchur Meredin Hazar Erschienen in Opus no. 86 am 10.12.2000 als Reaktion oder Fortsetzung zu Reaktion von Praiodan Greif. |
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