Opus veritatis scientiaeque

Der Schwarze Limbus    

20. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

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Templum Ultimum Aureoli publicat
Opus sine nomine
Shihayazad im Dritten Jahr des Zwölften Äons

Lebet die Gebote und erkennet den Glauben
»I Neid sollst Du fühlen
Mit Hass Dich erfüllen
Der Zorn kommt hervor
Die Habgier zu stillen
In Maßlosigkeit leben
Und Trägheit zu pflegen
Die Wollust verrichten
Und das Namenlose wirst Du sichten.«

Krieger und Magier
»II Höret! Wie oft hinderten euch überkommene Moralvorstellungen und starres Recht an Entdeckungen und Forschungen und am schnellen Erwerb von Edelsteinen und Artefakten? Wie oft kam die Inquisition in euer Labor und zerstörte Arbeit von Jahren, wegen lächerlicher Kleingeisterei? Kennst ihr es nicht, auf dem Marktplatz als böse tituliert zu werden, ohne wirklichen Grund, nur weil der Pöbel die Tiefe und Wichtigkeit euerer Arbeit verkennt und dass große Taten große Opfer verlangen? Wenn ihr euch wiederfindet in diesen Beschreibungen so sei euch geraten, euch einzufinden am heutigen Abend unter einem großen Baume und euren Hass für diesen Pöbel, diese Kleingeister und Rückwärtsgewandten herauszuschreien und euch wird aufgetan eine neue Möglichkeit der Entfaltung. Es wird unbeschreibliche Möglichkeiten geben, eure Forschungsarbeit fortzuschreiben oder Gold und Geschmeide anzuhäufen.«
»Nicht viel ist die Gegenleistung, ein Opfer euer Dankbarkeit für die Hilfe, die euch gewährt wird, alljährlich zu dieser Zeit. Und wenn es euch nach mehr gelüstet: ein Wort genügt und man wird euch erhören und euch mehr gewähren.«
»Wisset! Wenn du Magier eine Chimäre vollendet in Form und Gefährlichkeit schaffen willst oder du Krieger jeden Gegner mit Leichtigkeit zu besiegen wünschst, dann kommt an diesem heiligen Abend unter einen Baume und sprecht es aus, was ihr denkt. Lasst euch nicht länger davon abhalten, euren Anteil an dieser Welt einzufordern!«

Ihr Diener der Sumu, ihr Söhne und Töchter der Erdverbundenheit
»III Erhebet euch und erfahret, wie es sich wirklich zugetragen! Denn an dem Tage, als sich die Kinder der Erdriesin erhoben und gen Alveran stürmten, um die Zitadelle einzunehmen und an den Kindern des Los Rache für den Tod ihrer Mutter zu nehmen, da erzitterten diejenigen, welche sich Götter nannten, und sie boten den Giganten einen Pakt an: Gemeinsam in Alveran zu herrschen. Darüber vergaßen die Giganten ihr eigentliches Anliegen und ließen all die Hinterlassenschaften Sumus, die Elemente, die Drachen, die Riesen, die Trolle und all die anderen treuen Diener der Erdriesin in der dritten Sphäre zurück. Und so stirbt ihre Mutter bis heute und alles scheint umsonst und vergessen. Doch wisset, dass ihr, ihre letzten verbliebenen Diener, die Macht besitzen könnt, sie zu erlösen von ihrer Qual und auf diese Weise das fortzuführen, was die Giganten damals aufgaben. Verschreibt euch der Macht des EInen und ihr werdet der Überheblichkeit Alverans ins Gesicht treten und euch wahrhaft um die endgültige Erlösung der Erdriesin von ihren Qualen kümmern können.«

Rukus Ambrosius und Thundar Hurlemanoff
»IV Wisset! In der Verteidigung des Ansehens der Schwesternschaft Satuarias mögt ihr euch hervorgetan haben, doch an das Wesen dieser verschwiegenen Gemeinschaft ist noch keiner von euch herangekommen. So danket IHm in Ewigkeit, denn ER offenbart euch nun das wahre Wesen der Hexen:«
»So habt ihr euch zwar gefragt, durch die Macht welcher Entität gestärkt diese Frauen und Männer ihre Flüche aussprechen. Und so habt ihr auch gefolgert, dass eben diese Macht aus dem Sternenwall, den man die fünfte der Sphären nennt, kommen muss. So vernehmet Weisheit:«
»Derjenige, welcher im Sternenwall gefangen und dennoch nicht ohnmächtig, sendet hinab SEinen Diener um ihnen die Macht zu geben, ihre Flüche zu sprechen. Denn zu den Hexenfesten, welche in SEinen Tagen stattfinden und welche das Jahr abschließen, sendet ER SEinen Diener herab um ihnen einen Teil seiner Macht zu übermitteln. Und SEin Diener ist widderköpfig seit dem Tag, an dem er die Tochter der Sumu in SEinem Auftrag schändete. Sie sind SEine wahren Dienerinnen und in ihnen liegt ein Anteil SEines göttlichen Blutes.
«

Erilarion Androstaal
»V Siehe! Deine Reise wird Dich direkt in SEine Arme führen, denn SEine Augen sind allerorts und SEine Macht kennt keine Grenzen. Wo ER in SEinem Reich regiert, wird das Ende aller Zeiten seinen Anfang nehmen und nichts kann SEinem Hass entrinnen. Denn ER ist der Gott aller Götter, der Güldene Kaiser im Güldenen Land. Fürchte Dich vor SEinem Zorn!«

Barius von Charypso
»VI Wisse! Niemals wirst Du Dich selbst vom Griff Deines selbsterwählten Vaters befreien können und ewig wird sein Erbe Deine Seele martern. Doch Siehe! Mit SEiner Macht können selbst die Daimonenfürsten in die Knie gezwungen werden, denn SEine Macht gebietet über alle VII Sphären. So trete auch Du unter einen großen Baume und verkünde Deinen Hass und die Bitterkeit, welche Du im Herzen trägst. ER wird Dich erhören!«

Argelia von Kuslik
»VII Du kriechst vor Deinen Götzen in Deinem Turme gleich der Schlange, die Du anbetest, doch der wahre Herr über alles Wissen kennt nur Verachtung für Deinesgleichen. Und in Deiner Schamlosigkeit und mit Deinen Schlangenriten werden die Seelen der Studiosi ebenfalls verdorben, bis sie den Daimonen gehören! So erkenne die einzig wahre Lehre, die von IHm verkündet wird und beuge Dein Haupt vor SEiner Macht!«

Achmed ibn Mhukkadin al Ghunar
»VIII Höre! Welch wirres Gebrabbel sprechen diejenigen, welche den Zwölfen zu dienen vorgeben und die vor ihnen kriechen wie der Wurm im Staube, denn der wahre Gläubige erkennt, dass es nur einen einzigen Gott geben kann.«
»Erkenne! Welch unglaubliches Reden verbreiten die Diener der Zwölf, denn der wahre Gott muss seine Macht nicht mit anderen teilen. Welch unheilige Rituale vollführen die Geweihten der Zwölf, denn ein Gott, welcher Geweihte benötigt um seine Macht zu demonstrieren, ist kein wahrer Gott.«
»Nach welch stupiden Regeln leben jene, welche die Zwölf verehren, denn sie widersprechen sich gegenseitig in ihren Ge- und Verboten.«
»So erkenne: Es gibt den EInen Gott, welcher seine unteilbare, uneingeschränkte Macht den Gläubigen selbst vermittelt und sie zu einer Lebensweise voll Ruhm, Glanz und Macht führt.«
»Und so erkenne des weiteren: ER hat viele Gesichter und Namen, mehr, denn er je zuvor gehabt, und SEine Diener sind zahlreich, und gar mancher Wüstensohn beweist seine List, indem er IHn auch in seinem Herrn erkennt.«

Praiodan Greif
»IX Erkenne! Du betest den an, der sich Götterfürst nennt, doch ist ER der wahre Herr der 12e, doch aus Neid uns Hass wurde er verstoßen und verraten. Und ER ist auch der Herr über alle Dämonen, und SEin Wort genügt um den Daimonensultan erzittern zu lassen. So Du die wahre Macht der Sphären verehren willst, wende Dich ab vom falschen Glanz der Himmelsfunzel und hin zu SEiner Güldenen Herrlichkeit!«

Dratchur Meredin Hazar
»X Vergiss nie, Dein Herr ist nur ein Wurm, verglichen mit SEiner Macht. Die Meisterung der magischen Künste wird nur von SEinen Gefolgsleuten erreicht und ER ist großzügig, wenn ER SEine Diener entlohnt. Und nur durch SEine Kraft können Deine Feinde zerschlagen werden, denn es sind auch SEine Feinde. Erkenne dies und vergiss es nie!
«

Drakmore Eolan Cardin
»XI Es sei Dir kundgetan, dass alleine ER Dein lächerliches Reich Arkania zu wahrem Ruhm und Glanz führen wird. Widme es SEinem Willen und es wird erblühen als wahrer Hort des wahren Glaubens! Die Fürsten werden sich Dir zu Füßen werfen müssen, denn durch SEine Macht wird auch die Arkanias grenzenlos sein!
«

Reiju Windfeder
»XII Willst Du die ewige Wahrheit erkennen, so befrage SEinen allwissenden Geist, denn ER ist der Herr der Magie und aller Sphären und SEinen Sinnen bleibt nichts verborgen. ER wird Dir die wahren XIII Thesen enthüllen und Du wirst darin SEine Macht erkennen!«

Gelöbnis
»XIII Ich gelobe mir selbst, allezeit und allerorten dem All-Einen zu dienen, dem ich aus ganzem Herzen angehöre; allezeit und allerorten bereit zu sein, dem Verheißenen zu dienen; die göttlichen Gaben Gier, Tücke und Hass allezeit, allerorten und unter allen Umständen auszusäen; geduldig und ohne Klage mich allen Formen von Prüfungen und Drangsal zu fügen, die der Herr des Weltenbrandes mir auferlegen mag; meine Brüder und Schwestern zu lieben und ihnen zu dienen, aufrichtig und aus der Tiefe meines Herzens und meiner Seele, ganz gleich, wie sie sich mir gegenüber verhalten mögen; täglich mich in das dhaza zu versenken und in die Stille zu gehen mit dem Ziel, meine Gedanken, Wünsche und Taten ganz auf auf den Willen des Älteren der Äonen einzustellen; jeden Abend zu untersuchen und zu prüfen, ob all meine Gedanken, Wünsche, Worte und Taten in absoluter Harmonie mit SEinem göttlichen Gesetz stehen.«
-übermittelt und überliefert von Daskalos von Pailos, Diener des Purpurnen

Erschienen in Opus no. 89 am 31.12.2000.

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