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Der Schwarze Limbus    

16. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

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Briefe an die Gläubigen und Ungläubigen

Gebet wider den Namenlosen Versuchungen

PRAios, dein großer Name werde gebenedeiet,
Von Ewigkeit zu Ewigkeit;
Gebenedeiet und gepriesen,
Gerühmt und erhoben,
Erhöhet und verherrlicht,
Geweiht und hochgelobt.
Sei Dein Name, PRAios,
Und die Namen der Heiligen!
Gelobt sei ER!
Der so hoch erhabene
Über alle Benedeiungen und Loblieder,
Preisgesänge und Trostverheißungen,
Die auf Dere gesprochen werden.
Beschütze uns allherrlicher PRAios,
In den Tagen der Dunkelheit,
Und wider all Unbill auf Deren,
Sei unser Schild, unsere Feste.
So sei es!

benedeien (bosp.) = segnen, lobpreisen

Vom ersten erwählten Volk des Praios

PRAios erwählte einst ein Volk für seine Ordnung und Gerechtigkeit und brachte ihm die Ordnung und den Frieden und die Geschenke der anderen Götter zogen ihm nach und beglückten dies Volk, genannt die Aurikaner.
Und sie lebten in Gerechtigkeit und Götterfurcht und opferten den Göttern die edelsten Werte.
Und die Zeit der Erwählung kam und PRAios stieg herab und schaute den Wesen in die Herzen und Seelen, und jene, die mutig wie Löwen und den Scharfblick eines Adlers hatten, wurden erkoren als Greifen den Herren PRAios zu preisen und in seinem Gefolge die Ordnung der Welten zu erhalten. Die aber, die zauderten und Furcht im Herzen trugen und sich wanden vor dem klärenden Blick des Herren PRAios, jene wurden als nach Weisheit suchende Sphingen auf Dere verstreut; am gerechtesten strafte ER die, die Böses im Herzen trugen und frevelten, jene wurden aus unserer Welt gebannt und müssen ihr Dasein in der niederhöllischen Seelenmühle und als Irrhalken dem Wahnsinn verfallen fristen.

Was lehrt uns diese Geschichte und was sind die Konsequenzen?

Nun, sie gibt Aufschluss, was mit uns, als jetzig Erwählte der Götter, bevorsteht, ein Strafgericht der Götter; wo die Gläubigen und Gerechten nach Alveran als Verteidiger der von ihnen als Menschen erhaltenen Ordnung einkehren werden, die ewigen Zweifler und jene, die stets verneinten, werden als bemitleidenswerte Kreaturen auf Deren weiter wandeln, und die es am ärgsten Treiben, gar aus unseren Welten gebannt und den Dämonen zum Fraße vorgeworfen werden.
Nur die Götter wissen, wann dieses Strafgericht sein wird, aber es wird kommen und es liegt an jedem Einzelnen, wie er die Ewigkeiten verbringen möchte, als Teil des Lichtes und partizipierend an der göttlichen
Herrlichkeit oder als dem Wahnsinn verfallen und heulend und kreischend im niederhöllischen Brodem vegetierend.

Praiodan Greif

von: Tobias Milbrett
Erschienen in Opus no. 90 am 7.1.2001.

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