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20. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

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Arkania berichtet:
Starke Magokratie in Arkania errichtet

Am 1. Praios 1024 BF wurde der Anführer des borbaradianischen Putschversuches gegen die rechtmäßige exekutoriale Regierung von der Inquisition durch PRAios' reinigendes Feuer verurteilt. Nachdem der Paktierer in die Niederhöllen gefahren war, schien es seiner hohen Exzellenz Belal Rhavin von Arkania wichtig, Vorkehrungen zu treffen, dass dämonische Verführungen nie wieder Erfolg in Arkania haben konnten.
Vorderstes Ziel des Rates, der sich um die Ausarbeitung der neuen Verfassung bemühte, musste es sein, die Macht aus den Händen des Volkes, besonders der unerzogenen und leicht zu beeinflussenden Bauern, zu nehmen. Zu diesem Zweck wurde die Bauerngilde aufgelöst, so dass die Bauernschaft keine offizielle Repräsentation mehr besitzt.
Auch schien es gefährlich, magisch unbegabte Bürger mit der Schaffung neuer Gesetze zu beauftragen, da - wie der Fall der magisch beeinflussten Anführerin der Bauerngilde zeigte - es für diese schwer ist, sich gegen dämonische Einflüsterungen zu verteidigen. Folglich wurde die gesetzgebende Gewalt in die Hände des Exekutors allein gelegt, der bei seinem Tode seinen (magisch begabten!) Nachfolger selbst bestimmt.

Die Exekutive ist der des Mittelreiches nachempfunden: An oberster Stelle steht der Kanzler (welcher in Personalunion mit dem Posten des Vorsitzenden der Magiergilde verbunden ist, um zu gewährleisten, dass nur ein Magier den zweitwichtigsten Posten im Staate besetzt), der Kanzleiräte ernennt und entlässt. Im Moment sind dies der Kanzleirat für Heereswesen, der Kanzleirat für Steuern, Handel und Zollwesen sowie der Kanzleirat für Arbeit und Landwirtschaft. Diese nehmen die Umsetzung der Gesetze in den ihnen zugeordneten Bereichen vor.

Zum einen ist von Bedeutung, dass die wichtigen Posten von gläubigen Magiern besetzt sind, so dass der arkanische Staat vor borbaradianischer Unterminierung sicherer ist. Dies war die Lehre, die aus dem borbaradianischen Umsturzversuch gezogen werden musste. Zum anderen bedeutet diese Straffung der Regierung eine Erhöhung der Effizienz und Schlagkraft der Regierung, da keine ermüdenden Diskussionen mehr geführt werden müssen.
Mit Stolz möchte ich auch hinzufügen, dass damit zum erstenmal seit Rohals Zeiten eine zwölfgöttergläubige Magokratie errichtet worden ist. Rohals Erben (zu denen ich alle rechtschaffenen Magier zählen möchte) besitzen damit die Macht in einem - wenngleich noch schwachen - Staat. Und in Rohals Tradition wollen wir seine Werte in die Welt hinaustragen und in seinem Namen kämpfen wir gegen das Böse!

In diesem Sinne: PRAios mit uns! HESinde mit uns! Rohal mit uns!

Drakmore Eolan Cardin berichtet aus Arkania.

Erschienen in Opus no. 91 am 14.1.2001 als Reaktion oder Fortsetzung zu Dramatische Ereignisse in Arkania: Ein borbaradianischer Putschversuch!.

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