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Der Schwarze Limbus    

15. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

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Der Fluch der Pestilenz

Geehrte Gelehrten,

mit diesem kleinen Schreiben möchte ich die Magiergilde zu Garania vorstellen und gleichzeitig deren größtes Forschungsobjekt, dessen Vollendung wohl bevorsteht und hier präsentiert und zur Diskussion gestellt werden soll.
Lange Zeit schon arbeitet der Invokative, Curative und Transformatorische/Metamagische Stuhl der Magiergilde zu Garan daran, Krankheiten, die mittels "Fluch der Pestilenz" hervorgerufen werden, wieder zu heilen und unschädlich zu machen.
Hier soll nun unsere Vorgehensweise und Denkansätze und Forschritte dokumentiert werden.

Betrachtung des Schadenszaubers:
Der Fluch der Pestilenz bedient sich einer Invokation der Dämonin Mishkara um ein Krankheitsbild im Opfer zu erzeugen, was anfänglich dämonisch erregt, nach Ablauf der Inkubationszeit natürlichen Weges fortschreitet und abklingt oder zum Tode führt, wobei die dämonische Energie in dem Maße abnimmt, wie die natürliche Kraft der Krankheit zunimmt.

Benutzte Zauber und deren Adaptionen:
Die Reversalisierung scheint auf den ersten Blick die beste Möglichkeit, doch leider konnten Invokationen bisher nicht reversalisiert werden und dies erstmals zu versuchen war uns für die Zeitspanne, die diesem Zauber gebührt, unangebracht, deshalb entschlossen wir uns, die invokativen Elemente aus dem Cantion zu eliminieren und die Rumpfformel zu reversalisieren. Dies würde wahrscheinlich für ein fortgeschrittenes Krankheitsbild ohne dämonische Präsenz reichen, aber wir ergänzten dies fürs erste noch mit einem Balsamsalabunde um Wundmale und innere Verletzungen ebenfalls gleich zu behandeln.
Strittig ist derzeit noch, wie man vorhandene dämonische Präsenz an einer eventuellen Neuinfektion hindert und aus dem Körper excorziert. Folgende Vorschläge wurden gemacht, und es werden wohl beide Varianten producieret .
Ersterens: Eine fokussierte Version des Pentagramma Drudenfuss, der speziell auf Dämonen der Sphäre Mishkara hin adaptiert ist.
Zweiterens: Eine ähnliche Excorzismusvariante, wie in dem Geister austreiben verwandt wird, wobei hier eine Anrufung des Humus wahrscheinlich förderlich wäre.
Beide Möglichkeiten sehen Erfolg versprechend aus und verdienen es entwickelt zu werden.

Ausblick und Möglichkeiten der Weiterentwicklung:
Sollte diese Formel in ihrer Gänze Wirkung zeigen, wo von ich aus tiefster Brust überzeugt bin, wird dies die Möglichkeiten der Heilmagie um Jahrzehnte weiterbringen, denn es wäre dann ein leichtes diesen Cantus auf "normal" entstandene Krankheiten zu adaptieren, und was interessanter erscheint, und meiner reichen Phantasie entspricht, einen Gardianum gleichen Schutzschild vor Keimen und Krankheiten als Heiler im Lazarett mit sich zu führen und so des Risikos der Ansteckung völlig entgehen.

Euer ergebener,
Zacharias von Lichtenau
Magister Ordinarius Magica Curativa der Magiergilde zu Garania

Höchsten Dank verdienen die Gelehrten
Magistra Teleria Groterian (Metamagie)
Magister E'Quadar (Invokaion)
Magister Link aus Andergast (Transformica)

Erschienen in Opus no. 93 am 28.1.2001.

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