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Der Schwarze Limbus    

15. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

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Der Allaventurische Beschwörungskonvent zu Brabak

Die Tänzer vom Blutigen Mond

Mit diesem Articel folge ich gerne den Bitten der Redaktion, meine Rede zu veröffentlichen.

Werte Collegae, Adepti, Scolari. Die Borbaradkriege sind geschlagen, im Osten regieren die Heptarchen. Doch auch unser Wissen ist gewachsen. Unser neuer Feind ist nicht mehr ein gefallener Alveraniar, sondern vielmehr die ignoranten und feigen Diener des Pppr, auf Garethi PRAios. Nachdem wir auf der einen Seite die Verblendung der Unterwerfung des Menschen unter Daimonen bekämpfen mussten, kommt jetzt der Kampf wider die bösartige Angst der Pfaffen und des Bürgertums, die jetzt die Gunst der Stunde nutzen wollen und den letzten Rest Wissen auslöschen, der übrig geblieben ist. Ich sage euch, beugt euch weder Fürst noch Greif. Wir, die wir sind die corona scientiae, müssen unbeugsam und konsequent handeln gegen die Stürme der dumpfen Masse, die von Goldgier, Unterwerfungswahn und noionitischer Angst getrieben wird.
Verständige aller Länder, vereinigt euch!

Nun, gemäß meinem Amt des Clanherrens derer von Dornesdokh, verkünde ich den Aufruf an die Jugend, die Missio arcana, wie es Sitte ist. Zum erstenmal spreche ich nun vor den versammelten Verständigen Aventuriens:

Salve collegae dignae. Sum custos secretorum antiquorum, sed estis qaerens scientes. Hodie nuntio unum ex pluribus imminare digni et intelligentes!

Seid gegrüßt werte Collegae. Wo ich ein Hüter alter Geheimnisse bin, seid ihr auf der Suche nach Wissen. Heute enthülle ich euch eines von vielen, damit jene sich erheben, welche sind würdig und verständig!

Dies ist Wissen, das mein Vater, Serapheus Dornesdokh von Yash'Hualay, im Farindelwald entdeckte:
"In der Zeit der Aegide des Güldenen Drachen, als die Feen, Biestinger und Unicorne noch ständig zwischen der ihren und unseren Welt wechselten, gab es welche unter ihnen, die es leid waren, den Blütenköniginnen zu dienen; diese nutzten ihre Macht, sich zu lösen von den Feenwelten. Der Güldene sah diesen Stamm der Levjische, denn diese waren die Aufbegehrenden, und versklavte sie als Späher und Jäger in den Wäldern des Nordens. Man sagt, dass Pyr Dacor in dieser Zeit seine größte Macht hatte: die Exen dienten ihm, auch die Alben in ihrem Wahn, mit Hilfe mächtiger Rituale wollte er gar die für ihn verlorenen Elementhe wieder an sich binden und die Zwerge lagen fast vernichtet in ihren Ruinen. Doch selbst der mächtigste Zauberwircker, der je Dere betrat, unterschätzte die ausgestoßenen Feenwesen und wandte nur einen kleinen Teil seiner Macht auf, um sie zu binden. Schließlich gelang es den Stärksten unter ihnen mit Hilfe des Tyakra'man die Bande zu vernichten und in die Berge zu flüchten, wo sie bis zum Untergang des Pyr Dacor sich verbargen. Ihre Feenmagie, gepaart mit nun dämonischer Macht, nutzten sie, um sich geheime Stätten zu gründen. Auch noch heute sollen sie leben, in ewigem Hass auf alles exische und erfüllt mit gewaltigem Wissen!
Sollte es einem Verständigem glücken, die 'Tänzer vom Blutmond' zu finden, wird er Wissen erhalten, welches aus der Zeit der Drachenkriege stammt und die Macht hatte, dem Herrscher der Welt zu trotzen."

Sehet, solch Sagen verbergen oft einen Teil der Warheyt. Diese zu finden ist Pflicht der Verständigen, die sich versammelt haben hier in Brabak. Ich, Thar Dornesdokh von Nebachot, Sohn des Serapheus, entsende die Mutigen und Starken, zu finden die Tänzer vom blutigen Mond, um ihr Wissen zu heben, damit die Welt vom Licht des wahren Wissens erhellt wird!

Thar Dornesdokh von Nebachot, Magister dher Schwarzen Handt

von: Falko Blumenthal
Erschienen in Opus no. 105 am 23.4.2001.

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