Opus veritatis scientiaeque

Der Schwarze Limbus    

21. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

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Antwort auf das Traktat von E'Quadar bezüglich der HdM

Sehr geehrte Collegae,

als ich heute diese ungeheuren Zeilen las, mit diesen völlig unhaltbaren Anschuldigungen, war ich zutiefst erschüttert.

Im Namen der HdM (bzw der AMMFMC) möchte ich hiermit die Gelegenheit ergreifen und eine Gegendarstellung, obwohl vielmehr eine Richtigstellung, liefern bezüglich der vorgebrachten Unverschämtheiten.

Es ist korrekt, dass vor gut einem Mond ein gewisser Magister namens E'Quadar an der AMMFMC vorstellig wurde und gemäss den Gepflogenheiten der Gastfreundschaft auch empfangen und aufgenommen wurde. Falsch ist, dass dem Hohen Konvent der Akademie durchaus bewusst war, dass es sich um ein Mitglied der Schwarzen Gilde handelt. Der werte Herr E'Quadar unterliegt hier also schlicht und ergreifend einem seiner zahlreichen Irrtümer, vermutlich genährt aus seiner allgegenwärtigen Paranoia. Richtig ist, dass der Magister der Akademie verwiesen wurde oder genauer gesagt höflich gebeten wurde, seine Studien an einem anderen Orte fortzusetzen.
Um diesen Vorgang zu erläutern, möchte ich gerne etwas ausholen und die Historie der Geschehnisse darlegen. Magister E'Quadar ist gemäss den Regeln der Gilde empfangen worden. Des weiteren ist er hinreichend über die Prinzipien dieser Akademie belehrt worden. Diese umfassen unter anderem ein völliges Verbot der Invocatio und weiter Teile des Elementarismus. Diese strenge Auslegung beruht auf der stets weißen, hesindianischen und oftmals auch konservativ gescholtenen Ausrichtung der AMMFMC. Da die Akademie dem Forschungsstreben des Magister E'Quadar wohlwollend gegenüber stand, hat das Hohe Konvent der Akademie entschieden, dem Magistern uneingeschränkten Aufenthalt an der Akademie zu gewähren. Allerdings unter gewissen Auflagen. So wurde ihm der Zugang zu gewissen Teilen der Bibliothek und der Archive verwehrt. Des weiteren wurde ihm strengstens jede Form von Invocatio und ähnlichem schwarzmagischen Tuns untersagt.
Nichtsdestotrotz nutze der werte Magister E'Quadar die Zeit nicht nur um seinen Studien nachzugehen, sondern auch um Scolari der Akademie aufzuwiegeln beziehungsweise abzuwerben. Wir gewährten dem Magister als Zeichen des "Guten Willens" Gastfreundschaft, im übrigen ist Magister E'Quadar einer aus einer Handvoll Magister der "Linken Hand", denen ein Aufenthalt in der AMMFMC in ihrer langjährigen Geschichte gewährt wurde, doch er hat unser Entgegenkommen zu unserer großen Enttäuschung schändlich ausgenutzt.
Richtig ist auch, dass Gardisten nach ihm ausgesandt wurden, da er überall in der Stadt die geschätzte Akademie verunglimpfte und ihren Ruf nachhaltig zu schädigen suchte. Obendrein vermissen wir noch wertvolles Pergament aus unserer Bibliothek - nicht wahr, Magister E'Quadar?
Die von ihm verständigte Spektabilitas nahm auch alsbald Kontakt mit uns auf und wir konnten gewisse Schwierigkeiten aus dem Wege räumen. Letztendlich sehen wir uns aber keinesfalls genötigt uns auch nur in irgendeiner Form zu entschuldigen. Auch der Vorwurf der Sabotage trifft uns nicht, nicht weil er uns sowieso ständig entgegengeworfen wurde und wird, sondern weil es vor allem auf das unbeherrschte, uneinsichtige und unüberlegte Verhalten eines Magister mit aufbrausendem Temperament und einer gewissen Paranoia zurückzuführen ist, dass eben diesem ein unbefristet Hausverbot erteilt wurde.
Die Gardisten der Akademie und der Stadtwachen wurden dementsprechend informiert und ein Bannradius von 100 Schritt um die Akademie verhängt. Desweiteren haben wir den großen Rat der Gilden über die Vorgänge und das Verhalten des Magisters informiert.

Fazit dieses gesamten unglücklichen Vorfalles ist, dass die AMMFMC in Zukunft keinem Mitglied der "Linken Hand" noch Zutritt gewähren wird, wer auch immer der Leumund sein mag. Bei den Mitgliedern der "Grossen Grauen Gilde" sehen wir keinen Handlungsbedarf, haben jene Collegae sich doch stets korrekt und gemäss den Regeln der Gastfreundschaft verhalten, so dass diese stets gerne gesehene Gäste in der Akademie sind.
Desweiteren ist es auch falsch von Feindschaft zu sprechen. Die AMMFMC steht in keinerlei Feindschaft zu "Linken Hand". Wir liegen in Sachfragen ohne Zweifel weit auseinander, aber dabei von Feindschaft zu sprechen ist völlig absurd.
Auch hegen wir keinerlei Feindschaft gegen den Magister E'Quadar, nur sehen wir jede Form von Vertrauensbasis durch sein absolut unangemessenes und unangebrachtes Verhalten zerstört. Wie auch schon in den Briefwechseln mit dem Herrn gesagt, wünschen wir ihm ganz im Gegenteil alles Gute bei seinen Forschungen und hoffen auf den Erfolg seiner Bemühungen. Wir haben ihm sogar den Besuch der anderen Institute der Magie in Kuslik empfohlen und auch dort für ihn gesprochen. 

Das Hohe Konvent der AMMFMC sieht auch keine Veranlassung diese Vorgänge weiter in der Öffentlichkeit zu diskutieren.

Hochachtungsvoll
Spectabilitas Maior Ulvan Sidanianus
AMMFMC

Erschienen in Opus no. 107 am 6.5.2001 als Reaktion oder Fortsetzung zu Meine Erfahrungen an der "Halle der Metamorphosen" in Kuslik.

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