Opus veritatis scientiaeque

Der Schwarze Limbus    

20. Peraine im 47. Götterlauf nach Hal

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Anmerkungen zur belustigenden Korrespondenz aus dem Kemi-Reich
oder: Die Rechtschreibung in Rohalsfurthen
oder: Die doppelte Belustigung

Reaktion zu Opus no. 126 - den Artikel einsehen...

Geschätzter Collega Drakmore!

Belustigend, das war wohl Eure Wortwahl, die Ihr unserem geachteten Korrespondenten Doctor Enrico Radan Barmin zugedacht hattet. Mit Freuden darf ich Euch nun ebenfalls dieses Wort sozusagen in brieflicher Form zusenden. Und hörtet Ihr dieses Wort von mir an Euch gesprochen, so fiele Euch gewiss auch das Quentchen Ironie auf, welches in diesem Wort verborgen liegt.
Doch kommen wir in medias res: Eure fachliche Kompetenz auf dem Gebiete der Magie will Euch gewisslich niemand absprechen, doch solltet Ihr Euch nicht unbedingt in andere, ebenso komplexe wissenschaftliche Gebiete wagen - wie etwa das der ars grammatica - wenn Ihr nicht auch mindestens ebensoviel davon versteht. Denn folgendes musste der schockierte Leser des Opus in Eurem letzten Artikel lesen:

"Daher möchte ich meinem Kollegen aus dem Kahet Ni Kemi freundschaftlich darum bitten, in Zukunft aus Minen keine Mienen werden zu lassen."

Sicherlich wolltet Ihr nicht Eurem Kollegen um etwas bitten, wie Ihr selbst schreibt, sondern natürlich Euren Kollegen...

So würde ich Euch - und auch allen anderen Schreibern des Opus - also für die Zukunft vorschlagen, Euch etwas mehr mit den wahrhaft wichtigen und hesindegefälligen Dingen zu beschäftigen, wie z.B. dem Verfassen von Artikeln (hierbei kann man dem ehrenwerten Doctor Barmin im Unterschied zu manch anderem Korrespondenten sicherlich nichts vorwerfen!), als sich mit Nichtigkeiten zu beschäftigen, die jedem Schreibenden einen Fehler entlocken und somit nicht einmal die Tinte für einen Artikel wert sind.

Dankt also dem Herren PHEx und der göttlichen Hesinde, dass sie Euch auf diese Weise - nämlich durch Euch selbst - belehrt haben und vergrämt uns nicht unsere braven Korrespondenten! Denn - um mit den Worten des altehrwürdigen Großmeisters Erilarion Androstaal zu sprechen - das beste Mittel, um getäuscht zu werden, ist sich für schlauer zu halten als die anderen.

Für die Redaktion des Opus,
adeptus maior Eborëus Zachariad

von: Philipp Schumacher
Erschienen in Opus no. 127 am 28.10.2001 als Reaktion oder Fortsetzung zu Ad "Korrespondenz aus dem Káhet Ni Kemi".

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