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Der Schwarze Limbus    

22. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

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Visar ist Golgari - Eine Untermauerung

Sehr geehrte Leser!

Manche von Ihnen können sich vielleicht noch erinnern, dass ich vor längerem den Artikel "Wer ist Visar?" im Opus veröffentlichen durfte (Artikel einsehen). Es gab ein großes Echo auf meine Schrift, leider großteils sehr negativ. Da ich aber meine These untermauern will, möchte ich hier nochmals mein bis jetzt hinzugewonnenes Wissen preisgeben - bevor ich damit beginne, will ich mich natürlich beim Botschafter des Kemi-Reiches entschuldigen und ihn allerdings darauf hinweisen, dass dieser "Übertritt" des Kemi-Reiches zum Boron-Glauben noch nicht öffentlich publiziert wurde. Auch bei unserer geschätzten Exzellenz Greifenschwinge, wenn er sich angegriffen fühlte - ich muss seinen Darlegungen energisch widersprechen - vor allem da die Praioskirche seit der Priesterkaiserschaft nicht mehr im Besitz der alleinigen Wahrheit ist.
Zunächst mal möchte ich auf einen der letzten Aventurischen Boten (ich glaube Nr. 83) verweisen, wo auf ein mögliches Erscheinen Vitus Werdegasts hingewiesen wird - vielleicht sind die Visaristen noch aktiv?
Doch zurück zu meiner Auflistung: Selbst die Boronkirche spricht von Visar als "den Herrn der vollkommenen Seelen"! Doch was verbirgt sich hinter diesem Spitznamen? und vor allem: Was ist eine vollkommene Seele?
In der boronischen Glaubenslehre ist der Aspekt der Seelen(beg)leitung eindeutig Golgari zugeordnet - wenn nun Golgari diesen Aspekt erfüllt, warum gibt es noch jemand zweiten, der sich um die Seelen unserer Mitmenschen kümmert? Ganz einfach: weil beide ident sein müssen!
Wenn es in den Weiten des Raumes am Anfang nur Los und Sumu gab, wie konnte Los Sumu dann töten? Der Aspekt des Todes wurde ja erst später von Boron eingeführt - somit muss eine unabhängige Entität bereits davor existiert haben.
Manch einer wird sich jetzt fragen, warum ich erst jetzt antworte: Nun, da ich ein Mann der Tat bin, machte ich mich natürlich auf diesen "Seelendieb" zu suchen. Dank der Unterstützung eines Mäzen, der nicht genannt werden will, gelang es mir eine Abenteurergruppe zu dingen, die mit mir auszog. Nach mehreren entbehrungsreichen Tagen in der Wildnis der Schwarzen Lande (!) gelang es uns schließlich in das besagte Gebiet vorzustoßen. Ich will nichts beschönigen: Der Weg dorthin war nicht einfach und es gab auch einige Tote und Verletze zu beklagen, allerdings war (und ist es immer noch) wie eine göttergefällige Prüfung für mich.
Schließlich gelang es mir am zweiten Tag Visar/Golgari zu erblicken: und er war wunderschön. So wie man sich den Tod vorstellt: stolz, erhaben und unerbittlich. Als ein übermütiger Abenteurer ihn vertreiben wollte, schlug er zu und ich sage euch, wer das gesehen hat, weiß, dass das Visar der Herr der vollkommenen Seelen war. Da die restliche Truppe auf Rückkehr drängte und der gemietete Lohnmagier schwer verletzt war, mussten wir schließlich zurückkehren, was uns nach einem kurzen Scharmützel gelang.
Da ich überzeugt bin dort noch weitere Beweise für meine Theorie zu finden, bin ich derzeit dabei, erneut mit der Unterstützung des unbekannten Mäzens eine Heldengruppe zusammenzustellen, die mich wieder dorthin begleitet.
Nach Abschluss dieser Forschungsreise werde ich meine Erkenntnisse wieder hier der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

i.A. Marbon Brendan, freier nandusgefälliger Schreiberling

von: Nicolas Krenmayr
Erschienen in Opus no. 129 am 11.11.2001 als Reaktion oder Fortsetzung zu Ad "Wer ist Visar?" (3).
Zu diesem Artikel erschienen folgende Reaktionen oder Fortsetzungen: Reactio ad "Visar ist Golgari - Eine Untermauerung" (1), Reactio ad "Visar ist Golgari - Eine Untermauerung" (2).

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