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Der Schwarze Limbus    

21. Peraine im 47. Götterlauf nach Hal

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Wenn Zaubern nicht mehr hilft...

Eine Abhandlung über das Gebet und seine Wirkung als Einführung der Wochengebete

20. Teil

Lieber Leser!
Auch eine Geweihte wie ich ist vor Krankheiten nicht gewappnet. So musste ich die letzte Woche mit einem Anflug von flinken Difar kämpfen. Aber durch das Gebet an PERaine und durch ein wirklich sehr gutes Präparat aus Kräutern, das mir Meister Barius zukommen ließ, kann ich diese Woche meine Reihe weiterführen und nur hoffen, dass ihr das letzte Mal nicht gar so enttäuscht wart über das Fehlen des 20. Teil, der nun hier folgt:

INGerimm gebietet gleich über zwei der sechs Elemente und das ist nicht nur erwähnenswert, sondern wohl ein wichtiger Teil dieses Gottes! Feuer und Erz sind zwei sehr kraftvolle und mächtige Elemente die gleichsam gewaltig zerstörerisch, aber auch segensvoll produktiv wirken können. Feuer kann ein ganzes Dorf zerstören und bewahrt dasselbe doch zur Firunszeit vor dem sicheren Erfrieren. Ein Steinschlag kann eine ganze Karawane vernichten und doch wird dieselbe mit Waffen aus Eisenerz verteidigt! So liegt auch hier Gut und Böse, Macht und Not so eng bei einander. So erbitten wir heute INGerimm’s Segen auf uns, dass diese Elemente uns schützen mögen und nicht unser Leben beenden:

Herrscher über Feuer und Fels

Du erschaffst und Du zerstörst – wie es Dein Wille ist!
So schau auf uns, Du starker Gott
und schütze uns vor Flamme und Fels,
die wir ehren und ehrfürchtig für uns sind!
Nicht gegen diese wollen wir leben,
sondern mit ihnen und durch sie!
So seien sie uns zum Heil
zu Deiner Ehre in alle Ewigkeit.

Gebentsanleitung:
Dieses Gebet kann Hilfe sein, sowohl in hohem, einsamen Gebirge wie auch im Krater eines Vulkanes. Es soll die zwei Elemente dem Betenden gewogen machen und den Schutz ihres Gottes herbeirufen.

21. Teil

HESinde und ANGrosch zum Gruße!
Heute will ich nun den ANGrosch-Kult nicht ganz unerwähnt lassen. Wenn uns die zwergische Art der Religion auch zu großen Teilen unverständlich bleibt, besitzen sie doch den ältesten und reichsten Gebetsschatz dieses Gottes. So will ich heute ein solches Gebet hier niederschreiben, wenn auch die Übersetzung wohl lückenhaft ist und bei weitem nicht alles zum Ausdruck bringt, was im Urtext gemeint ist.

Allmächtiger Baumeister!

Du hast einst die Welt zu dem gefügt, was wir nun bearbeiten dürfen,
Du hast alles geordnet, und Erz (Stein?) auf Erz gestellt.
Doch drachische Mächte habe Verwirrung und Wirrnis in die Welt gebracht,
darauf Du uns erschaffen aus Fels und steinigem Erz,
als Deine Angroschim (Söhne des Ingerimm),
um zu kämpfen allzeit gegen deinen Feind,
den goldnen Phyr-Da-Khor und seine Dienerschaften!
Auf dass Deine meist-geliebten Kinder 
sie spalten mit der Axt – zerbersten mit dem Hammer!
Dies sei unser Schwur 
so hart wie Eisen – so heiß wie Feuer!

Gebentsanleitung:
Dieses Gebet soll die Glaubenssicht der Zwerge euch – lieben Lesern – näher bringen, obwohl die Übersetzung zugegeben sehr holprig ist. Als anwendbares Gebet ist es wohl nur für Zwerge möglich und ich weiß nicht, wie weit sie sich nicht doch den Zorn der anderen Zwölfe auferlegen.

Argelia von Kuslik, Geweihte der Göttin

von: Christoph Huber
Erschienen in Opus no. 130 am 18.11.2001 als Reaktion oder Fortsetzung zu Wenn Zaubern nicht mehr hilft... (19. Teil).
Zu diesem Artikel erschien folgende Reaktion oder Fortsetzung: Wenn Zaubern nicht mehr hilft... (22. Teil).

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