Opus veritatis scientiaeque

Der Schwarze Limbus    

21. Peraine im 47. Götterlauf nach Hal

Titelblatt
Compilationen
- Artikel hinzufügen
Archiv
Compages
Suche
meistbetrachtete Artikel
zufälliger Artikel
Umfragen
Redaktion

Menü verstecken


Reaktion zum Artikel „Magier und trotzdem Rahjatreu“
Reaktion zu Opus no. 137 - den Artikel einsehen...

HESinde und INGerimm zum Gruße werte Hesindiana Rahjalieb,

Ich habe mit Interesse und Freude Euren Brief gelesen. Es sei hierbei zu erwähnen, dass ich dabei in einer örtlichen Taverne saß und zuvor sowie auch anschließend mit einigen Kollegen wie auch Eleven und Studiosi bei ein paar Krügen Wein gute Unterhaltung hatte.
Ich stimme Euch zu, wenn Ihr sagt, dass ein rahjagefälliges Verhalten nicht minder anstrengend und konzentrationsraubend ist, als andere Tätigkeiten. Im Gegenteil, ich für meinen Teil habe seit langem die Erfahrung gemacht, dass sich meine Zweifel und die Nebel in meinem Kopf nach längerer, anstrengender und der Konzentration betreffender Arbeiten und Forschung lichten, wenn ich mich bei einem Krug Wein gut unterhalte. Es muss ja nicht gleich in ein rahjagefälliges Fest ausarten, verzeiht mir diesen Begriff, aber mit ein wenig Muße aber auch Disziplin, um nicht auszuschweifen, erlangt man so auf eine angenehme Weise Entspannung. Und bei HESinde, ich kann nicht sagen deswegen einiges an Wissen eingebüßt zu haben, da ich mich immer in Maßen amüsiert habe.
Wie heißt es doch so schön im Volksmund: Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach. Was nützt mir ein starker und unbeugsamer Geist, wenn der Körper, der ihn innehat, zu schwach ist, um es dem Geist gleich zu tun.
In der Akademie zu Beilunk wird den Eleven nicht nur versucht einen starken Geist gegeben, zusätzlich wird auch ihr Körper trainiert. Die Magie ist mitunter ein sehr kräftezehrendes Unterfangen und meiner Meinung nach trägt ein rahjagefälliges Verhalten, in Maßen versteht sich, zur guten Verfassung des Körpers bei. Des Weiteren sei gesagt, wer nur seinen Geist schult, sonst aber in völliger Abstinenz lebt, ist bestimmt kein sehr ausgeglichener Mensch. Und ist nicht gerade der Seelenfrieden, die Ausgeglichenheit des Gemüts dasjenige, was bei einem Magus von elementarer Bedeutung ist.

Was ist ein Magier, der keinen Spaß am Leben hat?

Diese Frage sollte sich jeder einmal selbst stellen.

Möge HESinde Euch die Weisheit und INGerimm Euch die Kraft geben
Freundlichst verbleibt,
Fornax Ardoris

Erschienen in Opus no. 139 am 21.1.2002 als Reaktion oder Fortsetzung zu Wenn Zaubern nicht mehr hilft... (23. Teil).

Suche in 575 Opus-Artikeln

ein oder mehrere Begriffe
alle Artikel anzeigen

Der Schwarze Limbus Nachricht an die Autoren (c) 1998-2006 Spielerverein der Freunde des Gepflegten Rollenspiels