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Der Schwarze Limbus    

22. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

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Korrespondenz aus dem Káhet Ni Kemi

Für die geneigte Leser- und Leserinnenschaft in der Fremde berichtet Dr. Enrico Radan Barmin.

Neuerliche Drohbriefe der Iri-Maat

Es war lange still geworden um die Iri-Maat, diejenige Untergrundgruppierung, die mit allerlei Verbrechen gegen das kem'sch-horasische Bündnis kämpft. Zu lange vielleicht? Glaubte das Reich schon von dieser Plage befreit zu sein, ohne jemals einen entscheidenden Schritt gegen die verbrecherische Organisation geleistet zu haben? Vor wenigen Tagen gingen zeitgleich Schreiben in der horaskaiserlichen Botschaft zu Khefu und in der fürstlichen Residenz zu Khefu ein. Es handelte sich dabei um Drohbriefe, gerichtet an seine wohlgeborene Excellence Adilron ay Oikaldike, horaskaiserlicher Botschafter in Kemi, und ihre durchlauchte Excellence Akilja Algerin-de Cavazo, die Fürstin des Landes Sá'sekera. Beide wurden in den Pamphleten des Verrates am Reiche der Kemi bezichtigt und angedroht, die Iri-Maat würde sie des Lebens berauben wollen. Von offizieller Stelle aus zeigte man sich hierauf besorgt und kündigte einmal mehr verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an. Derweil wurde aber auch Kritik am kem'schen Geheimdienst, dem KKAB laut. Seine Durchlaucht, Dio de Cavazo, Kanzler und Leiter des Bureaus, hätte bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Erfolge gegen die Iri-Maat vorzuweisen und es versäumt, mittels entscheidender Schritte die Organisation und ihre Hintermänner zu entlarven und ihrer gerechten Strafe zuzuführen.

Erneuter Kriegszug der Waldmenschen?

Erneut gibt es Grund zur Besorgnis in der kem'schen Baronie Rekáchet. Immer öfter ist das dumpfe Schlagen der Reka-Trommel zu hören und die Krieger der Rekas scheinen sich in den gen Firun gelegenen Gebieten zu sammeln. Auch gibt es Berichte von Kriegern anderer Stämme, die man gesichtet haben will. An den Handelspunkten werden die Besuche der Waldmenschen seltener und die Rekas, die in letzter Zeit kamen, waren eher die älteren und sie sprachen hinter vorgehaltener Hand, dass ein böser Geist durch die Hand der Blassen befreit nun nach Blut lechzt, und, dass die jungen Krieger dafür nach Rache dürsten. Die Adeligen der Provinzen Rekáchet, Wachtelfels und Rekmehi sowie die Laguana-Ordenskomture von Brabaccio und Ka'tem zeigen sich angesichts solcher Berichte besorgt und so entschloss man sich, in der Siedlung Mohema zusammen mit dem Grafen zu beraten, wie man den neuen Entwicklungen begegnen soll.

Erschienen in Opus no. 160 am 30.6.2002.

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