ACADEMIA LIMBOLOGICA publicat
Opus veritatis scientiæque
seit Praios 29 Hal


Anrufungen der 7. Sphäre - Entdämonisiert?

Die folgenden Forschungsberichte und Theorien basieren auf dem Projekt, die Reversalierung des Cantiones "Fluch der Pestilenz" zu curativen Zwecken allgemeiner Art modifiziert nutzbar zu machen. Das Projekt wurde von der MAGIERGILDE auf GARANIA ins Leben gerufen und durchgeführt (der Opus berichtete). Beteiligt waren auch einige Magi und Magae aus dem Institut der Arkanen Analysen zu Kuslik, so wie der ehrenwerte Magister Merriadoc von Lowangen, der seit kurzem ebenfalls ein Mitglied der MAGIERGILDE ist.

Anlass:
Aufgrund der Forschungen bezüglich der Reversalierung des "Fluch der Pestilenz" ergaben sich viele Fragen und neue Theorien zu diesem äußerst komplexen Thema. An den Forschungsarbeiten waren sowohl der Curative Lehrstuhl, die Fakultät für die Magica Mutanda, der Lehrstuhl für Dämonologie, als auch der Lehrstuhl für Metamagie beteiligt. Als Mitglied und derzeitiger Leiter des Lehrstuhles für Dämonologie war es meine Aufgabe den Cantion "Fluch der Pestilenz" dahingehend zu modifizieren, dass bei einer Reversalierung die dämonische Anrufungskomponente extrahiert werden konnte. Meine Forschungen zu diesem Thema sind von vielen Seiten kritisiert, aber auch zustimmend zur Kenntnis genommen worden. Ich nehme dieses zum Anlass, einmal genauer die Struktur der Anrufungen an Wesen der 7. Sphäre zur Diskussion zu stellen.

Aufgabe:
Wir waren uns schnell einig, dass der "Fluch der Pestilenz", und damit hoffentlich genauso die Reversalierung, von seinem dämonischem Anrufungscharakter befreit werden müsse. Die Gründe hierfür dürften auf der Hand liegen. Eine Austreibung von Siechtum vermittels des "Reversalis - Fluch der Pestilenz" schleudert die Macht der Krankheit in die 7. Sphäre und stärkt direkt die Macht der Erzdämonischen Wesenheit Mishkara! Wenn nun aber der "Fluch der Pestilenz" entdämonisiert würde, hofften wir, diese ungewollte Stärkung der Mächte des Chaos zu verhindern. Weitere Forschungen in diese Richtung haben diese Annahme bestätigt. Ich habe endlos lange Dispute mit mehreren Gelehrten geführt, die dieses Unterfangen für unmöglich erklären wollten, vor allem der werte Collega Merriadoc von Lowangen war einer meiner schärfsten Kritiker. Ich will also noch einmal verdeutlichen, auf welche Weise eine Extraktion der Anrufungskomponente gelungen ist. 

Durchführung:
Vor vielen Jahren, während meines Zweitstudiums in Brabak, haben Magister Pólberra und ich Untersuchungen zu einer Entdämonisierung des "Skeletarius" durchgeführt. Nach langem Experimentieren haben wir es geschafft, die Thesis des Cantus von der Anrufungsmatrix zu trennen. Eine Extraktion einer Anrufungskomponente ist noch nichts besonderes, nur muss ja die Wirkung der Ursprungsformel erhalten bleiben! Pólberra hatte damals eine geradezu geniale Idee, die auch den Grundstein für die Forschungen zum "Reversalis - Fluch der Pestilenz" ebnen sollte. Kurz und gut: Die Wirkung der dämonischen Kraft innerhalb der Matrix des "Skeletarius" kann durch einen modifizierten "Motoricus" imitiert werden! Klingt ganz einfach, ist es jedoch nicht. Natürlich bringt dieses einige Nachteile mit sich, die Kontrolle über einen Untoten vermittels dieser "Skeletarius"-Variante erfordert die ständige geistige Verbindung des Zaubernden zum Objekt. Jegliche Regung, Bewegung und Aktion des Untoten muss durch den Zaubernden aktiviert oder zumindest angeregt werden. Auch sind natürlich keine selbstständigen Handlungen seitens des Untoten mehr möglich. Die durch die dämonische Anrufung implizierte Präsenz eines Wesens/Willens ist hierbei nicht mehr vorhanden. Außerdem waren zur Gestaltung der neuen Thesis noch weitere, sehr komplexe Modifikationen im Zusammenhang mit weiteren Sprüchen der Controllaria unbelebter Materie notwendig. Trotz allem war dies ein enormer Durchbruch auf dem Gebiet der Erforschung der Anrufungen an die 7. Sphäre und deren Extraktion aus bestehenden Cantiones. Ich verweise an dieser Stelle ein weiteres Mal an den Collega Merriadoc von Lowangen, der mit seinen Theorien zum Thema Wesen/Willen einen erheblichen Anteil an dem Projekt gehabt hat. Die Grundvoraussetzungen für eine Schaffung entdämonisierter Zauber ist also durchaus gegeben! Mit diesem Vorwissen machte ich mich nun an die Arbeit.

Schauen wir uns einmal die Struktur der Thesenmatrix des "Fluch der Pestilenz" an. Die Anrufung (wenn erfolgreich) impliziert dämonische Mächte in den Corpus des Opfers, welche sich mit der Grundmatrix zu einer beliebigen Krankheit formen lassen. Im Klartext bedeutet dies, dass der Zaubernde mit Hilfe der Anrufung Mishkara bittet, einen Teil Ihrer Macht in die astralen Fäden der Matrix einzubinden und so die astrale Matrix des Opfers zu verändern und eine Sieche zu implizieren. Es handelt sich nicht um die Kanalisierung einer "dämonischen Essenz"! Einige Collega waren der Meinung, dass durch die Anrufung und Erbetung der erzdämonischen Macht eine Öffnung zwischen 3. und 7. Sphäre entstünde. Dies ist nicht so! Es handelt sich nicht um die Einbindung einer "Essenz", nein, es ist vielmehr direkt ein Teil der Macht Mishkaras, der sich in der Veränderung der arkanen Muster des "Fluch der Pestilenz" zeigt. Hierfür ist keine Sphärenöffnung notwendig, die Macht der Erzdämonen reicht, es sei verfluchet, viel weiter, als dass diese sich mit derartiger Problematik herumschlagen müssten. Es muss leider so deutlich gesagt werden, eine Anrufung an einen Erzdämonen gleicht in vielerlei Hinsicht einem Gebet an einen der Zwölfgötter. Allein durch die arkane Kraft, den eigenen Willen und natürlich abhängig vom Wohlwollen der angerufenen Wesenheit manifestiert sich ein kleiner Teil der dämonischen Macht. Um noch einmal auf die Theorie der Sphärenöffnung zurückzukommen, dies würde ja bedeuten, dass jede Anrufung, explizit dann auch jedes Gebet oder Mirakel der Götter, eine "Planastrale"-Variante ist! Dem ist jedoch mitnichten so, wie sehr leicht einzusehen sein dürfte. Außerdem hätte dies Folgen, an deren Auswirkung ich gar nicht zu denken mag. Hier reicht die Theorie in das Gebiet der, zum Glück allgemein gebannten, Bindungen dämonischer Wesenheiten und Mächte hinein. Ob es sich bei der Manifestation der Anrufung um einen eigenständigen Willen oder gar eine Art von Wesen oder geistige Präsenz handelt, entzieht sich unserer Kenntnis, doch ist dieses auch irrelevant, da es ja galt eben diese Anrufung zu extrahieren.
Nach langen Studien, in Zusammenarbeit mit Magister Link aus Andergast, dem Leiter des Lehrstuhles für die Magica Mutanda, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Strukturveränderung im Opfer, hervorgerufen durch eben diese Anrufungskomponente, eigentlich durch eine Mutanda, ganz profan, ersetzt werden könne! Man verändert durch seine arkane Kraft ganz einfach die Matrix des Corpus, wie es ja auch z.B. beim "Salander" der Fall ist, dahingehend, wie es auch die Präsenz einer dämonischen Macht getan hätte. Im Klartext: Man analysiert zunächst die Struktur des Opfer-Corpus, entwickelt eine passende Matrixveränderung, zugeschnitten auf die Grundstruktur und verändert dann diese Grundstruktur durch Musterveränderung in dem gleichen Maße, wie es durch die Anrufungskomponente geschehen wäre. Dies geht natürlich mit einem erheblichen Mehraufwand an Kraft vonstatten, doch erschien uns dieses Übel als akzeptabel, wenn wir dafür jegliche dämonische Präsenz vermeiden konnten. Die genaue Ausformung der neuen Grundthesis war trotz allem noch äußerst schwierig, und die neue Formel wird wohl nur sehr erfahrenen und von der Kraft gesegneten Collegae zugänglich sein. Wie dem auch sei, dieser Durchbruch ist ein Meilenstein in der Forschung auf dem Gebiet der Anrufungsextraktionen!
Wir standen um Haaresbreite vor der größten Entdeckung im arkanen Bereich seit Jahren.

Weiterführende Forschungen:
Die Thesis des neuen Spruches war also fast vollständig, es sollte noch eine Combinatio mit diversen Formulae der Curativa hergestellt werden, unter anderem mit dem "Klarum Purum" und dem "Balsamsalabunde". Ein uns unterstützender Sumudiener verwies dann jedoch auf einen monumentalen Fehler in unseren Überlegungen: Die Extraktion der dämonischen Anrufungskomponente hatte einen Freiraum in die Matrix der Thesis geschlagen, der einen Zusammenhalt so vieler einzelner Cantiones in einem Muster erheblich behinderte! Es stellten sich folgende Probleme ein:

  • Wohin sollte eine "ausgetriebene" Krankheit gelenkt werden? (Zu diesem Zeitpunkt kam auch die Idee auf, eine Variante des "Pentagramma" einzubinden.)

  • Der neue Zauber würde derartig viel Kraft kosten, dass eine Durchführung quasi unmöglich schien. Wir mussten uns Gedanken über einen Ausgleichsfaktor machen, mit dem wir den Kraftaufwand effektiv reduzieren konnten.

  • Schlussendlich musste ein Ersatz für die extrahierte dämonische Anrufung gefunden werden, um das Gesamtgefüge der Thesis zu erhalten.

Es gab also noch schwere weitere Hürden zu nehmen! Die Methode mittels des "Pentagramma" schien sinnvoll, doch würde dies nur gegen Krankheiten nützen, die mit dem "Fluch der Pestilenz" impliziert wurden, also hätte dies keine Auswirkungen auf natürlich entstandene Krankheiten. Wir fanden jedoch eine Lösung, die alle Probleme auf einen Schlag lösen würde! Mir war schon früh der Gedanke gekommen, die dämonische Anrufung durch eine Anrufungskomponente völlig anderer Art zu ersetzen, nämlich durch eine Anrufung an genau die Gegenspielerin der Mishkara, die Göttin Peraine! Ich entwickelte eine Grundthesis nach Art etwa von "Segen der Peraine - von Krankheit wird der Körper rein". Diese Versuche scheiterten jedoch vor allem am Wiederstand meiner Collegae, die solcherart Bemühungen als äußerst fragwürdig und sogar frevelhaft bezeichneten. Im Nachhinein musste ich Ihnen recht geben, denn erstens stellt sich Frage, wie denn eine solcherart gestaltete Anrufung/Bitte magisch umgesetzt werden könne, dies war bisher ausschließlich den Geweihten vorbehalten. Ich untersuchte lange Zeit die Thesis des "Geister austreiben", in dem ja eine ähnliche Anrufung existiert, kam jedoch zu dem Ergebnis, dass die Anrufung gar kein Bestandteil des arkanen Wirkens sei, sondern lediglich als Fokus für den Willen und den Wunsch des Exorzisten dient. Der beste Vorschlag kam von Zacharias v. Lichtenau, Dekan der Facultas Curativa, er hatte im Gespräch mit dem oben genannten Sumudiener eine Möglichkeit gefunden, die sich als sehr vielsprechend erwies. Eine Anrufung an die Elemente! Hier voran das Element des Humus, dieses schien besonders geeignet. Die elementaren Kräfte des Humus, symbolisiert durch leben, wachsen, gedeihen, aber auch Verfall, schienen bestens geeignet, zum einen die Krankheit zu absorbieren und somit das Problem der Austreibung zu beheben, als auch natürlich die dämonische Anrufung in vollem Umfang zu ersetzen! Zu guter letzt konnten die elementaren Kräfte auch noch dazu genutzt werden, den Zaubernden zu entlasten und die Menge an arkaner Kraft gering zu halten, indem die elementaren Prinzipien ein Großteil der Heilungskraft übernahmen.

Die Arbeiten an dem neuen Spruch befinden sich derzeit im Endstadium, die MAGIERGILDE ist zuversichtlich bald eine erste Fassung der Thesis präsentieren zu dürfen!

Hesinde schenkte uns Weisheit, die Kraft alle Probleme anzugehen und unbändigen Ehrgeiz dieses Projekt zu einem würdigen Abschluss zu bringen. Der neue Cantus wird der Göttin Peraine sehr gefällig sein, alle die unsere Arbeit sabotieren wollten, sollen in den Niederhöllen schmachten! Sie haben wahrhaft göttergefällige Forschung behindert!

E´Quadar
Magister ordinarius et temporas Dekan Faculitas Conjuratio, MAGIERGILDE auf GARANIA
Magister extraordinarius antiqua lingua, Halle des Quecksilbers zu Festum 

Erschienen in Opus no. 103 am 8.4.2001.



Leserbrief zur Chimärologie
1. Travia 31 Hal

Werte Collegae!

Mein Name ist Magus Rashid el Dschafar. Ich habe an der ehrenwerten Al'Achami und in den Hallen von Rashdul studiert, mich aber die letzten 20 Jahre intensiv mit der Chimärologie befasst. Ich versuche seitdem den "dämonischen" Aspekt zu extrahieren, was mir bereits einmal gelungen ist. Ich habe mehrere Hybriden erschaffen, darunter eine Hai-Schaf-Chimäre, eine Krokodil-Elefanten-Chimäre, fortpflanzungsfähige Maras, die ich nach meiner geliebten Frau benannt habe, ein Hybrid aus Reh und Rotpüschel, Piranhatermiten und eine Chimäre aus Blutblatt und Phosphorpilz. Meine "Kinder" sind friedlich, treu wie Hunde und in keinster Weise zeigen sie irgend einen septsphärischen Wesenszug. Ich biete jedem Kollegen gerne an, die Tiere bei mir zu besichtigen und zu untersuchen, doch worauf ich eigentlich hinaus will, ist meine einzige Menschenchimäre. Vor vielen Jahren suchte mich ein befreundeter Thorwaler mit seinem Freund auf. Dieser hatte sich an einer Vorrichtung in einem unterderischen Gangsystem den rechten Arm abgetrennt. Er bat mich, ihm einen neuen Arm wachsen zu lassen. Ich machte ihn auf die Folgen der Mutanda aufmerksam und ging mit ihm in einen Tempel der jungen Göttin um gemeinsam mit ihm zu beten. Danach verband ich ihn mit einem Ork, und zwar nur soweit, das der Arm mit ihm verschmolz. Es war nicht einfach, doch die Götter müssen mit mir gewesen sein, denn die Vereinigung lief besser als ich es zu hoffen wagte. Nicht nur, dass der Arm ohne merkliche Unterschiede entstand. Der Thorwaler behielt auch sein bisschen Verstand und seine sonstigen menschlichen Merkmale. Er verbrachte danach einige Wochen in einem Tsa-Tempel und wurde danach als ganz normaler Mensch entlassen.
Dieser Thorwaler heißt Frederik und kann gerne auch aufgesucht werden. Er selbst wohnt etwas außerhalb von Thorwal, hat in der Zwischenzeit geheiratet und mehrere "ganz normale" Kinder.
Wer genaueres erfahren möchte, möge mich in Mherwed aufsuchen oder mein Werk lesen: "Codex Magice Confunderate"

Ich verbleibe,
Rashid el Dschafar

Erschienen in Opus no. 103 am 8.4.2001.



Aus den 'Gesprächen Rohals des Weisen über Ethik und Moral' (III.)

Auszüge aus dem gleichnamigen Kollektan
aller der Rohalszeit entstammenden Bände 
der 'Gespräche Rohals des Weisen' 
in freier Transkription, 
verfasst in der Sprache des Volkes, 
getätigt durch Lizentiatus Vitus Ehrwald,
Abgänger der Herzog-Eolan-Universität zu Methumis,
so geschehen im Jahre 2515 Horas zu Gareth 
mit gnädiger Unterstützung des Pentagontempels 
der Herrin Hesinde

Über das Erkennen des göttlichen Willens

Meister, sagt, wie sollen wir erkennen, was im Sinne der Götter ist, wenn selbst ein Fürst sich dabei irren mag; ist dieses zu ergründen nicht viel mehr Aufgabe der Kirchen, und ist es nicht vermessen, sich selber derlei anzumaßen?

So ihr den Willen eines einzelnen Gottes zu ergründen sucht, soll euer erster Weg stets der zu den Geweihten sein. Doch so viele Götter da sind, so viele Antworten werdet ihr erhalten, und was ihr wirklich tun sollt, um keinem der Zwölfe zu missfallen, wird weiter euch verschlossen bleiben. Die Kirchen erhalten auf ihre Art ein im Sinne der Götter ordnendes Gleichgewicht, indem jede nach Kräften die Lehren ihres Gottes vertritt. Ihr jedoch, so ihr allen Zwölfen dienen wollt, bemüht euch um Ethik, die goldene Mitte, und diese kann euch nur ein reines Herz aufzeigen. Eure wahrhafte Pflicht ist es, euch ein solches zu bewahren, denn hier, in eurem euch von den Göttern gegebenen Selbst, liegt der Ursprung jedweder Ethik und Moral.

Über die Moral

Meister, sagt, was versteht ihr unter Moral?

Moral ist das Produkt der beiden imaginären Größen Sollen und Wollen, das selbst sich in seiner Realität nicht leugnen lässt. Ihr nennt Moral, was die Menschheit oder ein bestimmter Teil von ihr auf dem Weg zur ethischen Vollkommenheit bereits zurückgelegt hat. In diesem Sinne könnt Moral ihr als gesellschaftlichen Begriff und als Mittelwert der ethischen Praxis der Einzelnen einer Gruppe verstehen. Das Ziel ist stets die Ethik, doch da der Mensch von geringer Stärke ist und sich in seinem Handeln wie in seiner Erkenntnis unterschiedlich schnell entwickelt, bleibt meist zweierlei, was ist und was sein sollte. Ihr sollt euch daher stets bemühen, ethischer zu sein als die Moral, welche selbst nur Mittelmaß zu sein vermag. Der Tag, an dem wahrhafte Ethik und gesellschaftliche Moral in Theorie und Praxis übereinstimmen, wird der Tag größten zwölfgöttlichen Wohlgefallens sein.

Erschienen in Opus no. 103 am 8.4.2001 als Reaktion oder Fortsetzung zu Aus den 'Gesprächen Rohals des Weisen über Ethik und Moral' (II.).
Zu diesem Artikel erschien folgende Reaktion oder Fortsetzung: Aus den 'Gesprächen Rohals des Weisen über Ethik und Moral' (IV.).



Reactio ad "Die Netze der Kraft"
erschienen in Opus no. 102 - den Artikel einsehen...

Euer hochwohlgeboren Hoheit Fürst Dratchur Meredin Hazar,

Ich hätte zu eurer Veröffentlichung im Opus vom 1. Travia 31 n. Hal eine Frage.
Und zwar kam mir der Gedanke, ob sich die Speicherung von 'sphärischer Kraft' nicht auch mittels der Blutmagie begehen ließe? Denn immerhin sind  es die unsterblichen Seelen der Menschen, die die Heere der Dämonen füllen. Demnach würde sich die Kraft dieser Seelen in der 7ten Sphäre in diese  subsphärischen dämonischen Stoffe transformieren. Warum sollte es also nicht möglich sein, diese Kraft bereits in der 3. Sphäre zu transformieren und so einen mehr oder weniger gehorsameren 13. Erzdämonen zu züchten? Dazu müsste man (der Mysteria Arkana zufolge) nicht einmal menschliche Seelen aufwenden, sondern die von entsprechend vielen Tieren.
Ich würde mich über einen Gedankenaustausch hierüber sehr freuen und verbleibe mit freundlichen Grüßen und hochachtungsvoll,

Magister Firunian Zornbrecht, Fasar
freier Magier

Erschienen in Opus no. 103 am 8.4.2001 als Reaktion oder Fortsetzung zu Die Netze der Kraft - Commentariolum zur sphärengebundenen Magie.
Zu diesem Artikel erschienen folgende Reaktionen oder Fortsetzungen: Responsio ad reactio ad "Die Netze der Kraft", Reactio - Die Seele und die Seelenmühle, Reactio ad reactionem ad "Die Netze der Kraft".


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