ACADEMIA LIMBOLOGICA publicat
Opus veritatis scientiæque
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Das Siebente Element

Magiephilosophische Diskussion des Riva'er Denkerkreises
Es spricht: Darius Rakorium Furthausen, Alchemist und Magietheoretiker

Geschätzte Kollegen, Studenten, Zauberer

Viel gemunkelt und noch viel mehr umstritten war und ist der Sachverhalt um die Beschaffenheit der elementaren Zusammensetzung unserer Welt. Die am meisten verbreitete Theorie ist heutzutage die, die die Struktur der sechs Elementarkräfte beschreibt, als da seien Luft, Erz, Feuer, Wasser, Erde und Eis. Diese bilden den Stern des gegenseitigen Gleichgewichts, koexistieren auf eine Weise, die die Beschaffenheit unserer Welt bestimmt. Keines von ihnen könnte ohne sein genaues Gegenstück bestehen, stellt dieses doch das Argument für seine Existenz dar, und umgekehrt. Keine Starrheit und Unbeweglichkeit, wo es nicht auch Bewegung gibt. Kein Inferno ohne löschende Woge. Kein Leben... [bedeutungsvolle Pause] ...ohne den Tod.

Nun, diese sechs Kräfte bilden eine Einheit, ein Kontinuum, könnte man sagen, die die Welt, wie wir sie kennen, bestimmt. Ist das alles? Es könnte alles sein, aber es gibt da noch eine vertrackte Sache, die nicht in dieses Gefüge passen will: Die Magie.

Die Magie, meine Herren, mit der wir uns tagtäglich von neuem befassen, passt nicht in dieses Schema der sich gegenseitig bejahenden Kräfte. [beginnt, schneller und lauter zu sprechen, vorwurfsvoll] Und wir, die wir hier sitzen, glauben mit unserem begrenzten Verstand die Magie hineinbringen zu können, in dieses Konzept! Geschwafelt wird da, von einem neuen Element, dem SIEBENTEN Element, das da heißt Magie, Geist, was auch immer. [wird wieder ruhiger] Meine Herren, ihre Argumentation führt sich selbst in die Irre. Haben wir nicht gerade festgestellt, dass ein jedes Element erst durch die Existenz seines Gegenparts selber existieren kann? Wo soll er denn sein, der Gegenpart der Magie? Hm? Gibt es einen? Ich sage: Nein!
Wir können und dürfen dies nicht über einen Kamm scheren. Genauso wenig wie die Götter mit uns Menschen verglichen werden können, dürfen wir die Magie vergleichen mit einem Element. Doch was ist es dann? Um die Antwort zu finden, stellen wir es erst einmal beiseite, das Phänomen der Magie, neben unseren Elementenstern.

[er malt einen Sechszackigen Stern an die Tafel und versieht ihn mit den Symbolen der Elemente]

Und sehen wir uns diesen Stern einmal genauer an. Was genau verbindet all diese Elemente? Ich habe behauptet, es sei die Gegensätzlichkeit, die die Existenz der Elemente bejaht. Was ist dann der Knoten in der Mitte dieser Gleich- und Entgegensetzung? Ich will es ihnen sagen. Das sind wir. Und dieser Raum, diese Stadt, unser Abenddessert - an dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an den geschätzten Kollegen Wildesbrand, der uns diese Lokalität zur Verfügung gestellt hat und dem wir dieses vorzügliche Abendessen zu verdanken haben. Wo war ich? Ah ja.
Der Schnitt- oder besser Brennpunkt des elementaren Gleichgewichtes ist nichts anderes als unsere Welt selbst, unser geliebtes Aventurien.

[malt Kreise in die Mitte des Sterns]

Doch es geht noch mehr durch diesen Knoten als die Elemente. Das Vorhandensein der magischen Kraft lässt sich nicht leugnen und diese kann auch Einfluss auf die Elemente nehmen, weshalb auch sie in meinem geistigen Bilde durch diesen Knoten geführt werden muss. Doch als was? Sicher nicht als das siebente Element, dieses Absurdum haben wir bereits hinter uns. Eine alles zusammenhaltende Kraft ist es auch nicht, denn die Magie nimmt Einfluss, beansprucht jedoch nicht die Position der Notwendigkeit. Belassen wir sie erst einmal nur als nebenstehend und widmen uns weiter dem Knoten.

[malt einen Kreis neben den Stern und verbindet ihn mit dem Zentrum]

Was beinhaltet er noch? Da fällt mir einmal der Glaube ein. Und der Glaube ist an die Zwölfgötter selbst gerichtet. Ich bin einmal so dreist, sie als Ganzheit mit zu unserem Gefüge zu nehmen.

[malt ein krakeliges Etwas über den Stern und verbindet es]

Dann fallen uns als gebildeten Leuten auch gleich die Nichtgötter ein, sie wissen, wovon ich spreche, also muss ich es nicht aussprechen. Ich mag sie einmal auf die Unterseite des Sterns setzen, gegenüber den Zwölf.
Sehen sie etwas? Dort haben wir wieder einen Gegensatz. Und ich werde mich hüten, diesen als weiteres Elementenpaar zu klassifizieren, ich bitte sie, meine Herren, die Götter sind doch kein Element. Und noch etwas möchte ich hinzufügen: Die Zeit.
Hier wird es interessant. Wie soll ich die Zeit in meinem Bilde eintragen? Hat jemand eine Tafel mit mehr Dimensionen zur Hand? Denken sie sich eine Linie, die mitten durch die Tafel hindurchgeht. Dort hinten jenseits der Wand - ich glaube, es ist die Küche - liegt die Zukunft, hier vorn die Vergangenheit. Das verdeutlicht auch sehr schön, dass auf die Zeit nichts und niemand Einfluss nehmen kann. Die Elemente nicht, die Götterwelt nicht, sie sehen, ich vermag sie nicht einmal greifbar darzustellen.

Haben wir vielleicht hier unser siebentes Element gefunden, dass gleich zwei Zustandsformen miteinander verbindet? Vergangenheit und Zukunft. Sie treffen beide wieder hier [malt weitere Kreise in die Mitte des Sterns] zusammen und bilden dort die Einheit der Gegenwart.
Und nur hier kann all dies [kreist die anderen Symbole ein und verwandelt das Tafelbild in abstrakte Kunst] überhaupt existieren.

Die Elemente, die Welt, kann nur existieren, wenn es Zeit gibt, in der es sie gibt. Der Raum, in dem sich unsere Welt befindet, muss Zeit haben, in der er Raum sein kann. Dies, meine Herren, ist das so viel diskutierte siebente Element, das alles verbindet, ohne das es nichts geben kann. Und tatsächlich, es hat keinen Gegenpart, weil es in sich zwei Gegensätze vereint. Vergangenheit und Zukunft, die sich in der Gegenwart treffen. Ohne Vergangenheit keine Zukunft - aus nichts kann nichts entstehen - und ohne Zukunft keine Vergangenheit - wenn etwas nach nirgendwo strebt, dann strebt es nicht, dann gibt es keine Gegenwart, in der das eine in das andere übergeht. Dann gibt es keine Zeit, dann gibt es auch all das andere nicht, denn wann sollte es existieren, wenn es kein "wann" gibt?

In diesem Sinne.
Guten Abend
[verlässt das Pult und hinterlässt eine bis zur Unkenntlichkeit bekritzelte Tafel]

Erschienen in Opus no. 134 am 16.12.2001.



Palinai Azirai Nirranor

Nunmehr 3. Artikel der Lebenslauf-Serie. Noch immer nehmen wir Beiträge entgegen, mehr dazu in Ausgabe 131 (Artikel einsehen...).

Ich wurde in einer eisig kalten Winternacht am 14. Hesinde in der Taverne "zum goldenen Reiter" in Gareth geboren. Meine Mutter war Besitzerin und Wirtin der selbigen. Meinen Vater kenne ich nicht. Er soll ein Abenteurer aus dem tiefen Süden sein. Er nächtigte einige Male im Wirtshaus meiner Mutter, und da wurde ich gezeugt. Scheinbar hatte mein Vater Waldmenschenblut in sich, denn meine Haut ist dunkler als die der meisten Garether.

Meine Kindheit war die eines einfachen Kindes in der riesigen Stadt Gareth. Viel Zeit zum Spielen war aber nicht, da man als Töchterchen einer Wirtin schon sehr früh allfällige Arbeiten verrichten muss. Gemüse putzen, Latrinen schrubben, fegen, servieren und Bier zapfen. Das konnte ich schon mit 4 und stand dabei immer auf einem wackeligen Schemel.

Eines Tages kehrten zwei Magier bei uns ein und der ältere der beiden erkannte in mir die Kraft, die mir Hesinde geschenkt hat. Am nächsten Morgen steckte mich meine Mutter in mein Praiostagskleid, und der Magier ging mit mir in die hiesige Akademie. Dort wurde ich von vielen Männern und Frauen angesehen und untersucht; ich musste meinen Mund öffnen und meine Zunge herausstrecken; sie fragten mich seltsame Dinge: ob ich schon mal einer Katze das Fell gefärbt habe, ob ich mir ganz sehnlichste Bonbons gewünscht habe und plötzlich waren welche da usw. Nein, all das musste ich verneinen. Ich wurde dann rausgeschickt und setzte mich auf eine große hölzerne Bank und wartete. Etwas später kam der Magier mit einer Schriftrolle heraus, gab sie mir in die Hand und sagte: "Gib das deiner Mutter. Sie soll hier vorsprechen." Ich machte artig einen Knicks und ging heim. Am nächsten Tag zog meine Mutter ihr Praiostagskleid an und ging fort. Mein großer Bruder und ich mussten ganz allein auf die Taverne achten. Am Nachmittag kam sie zurück und sagte zu mir, dass ich in einem Jahr nach Perricum gehen werde, um Magierin zu werden.

Mein Studium der Magica Contraria verlief recht normal. Ich machte gute Fortschritte und meine Lehrer waren einigermaßen zufrieden mit mir. Im vierten Studienjahr erlernten wir dann endlich den Pentagramma Drudenfuß und das Wesen und Wirken der Kreaturen der Niederhöllen. Obwohl ich und auch viele meiner Kommilitonen viele Nächte voller Alpträume und schlechtem Schlaf durchzustehen hatten, faszinierte mich dieses Thema ganz besonders. Viel meiner spärlichen Freizeit verbrachte ich in der Bibliothek und stöberte in den Büchern, die die siebte Sphäre zum Inhalt hatten. Ich wollte alles über diese Kreaturen erfahren, um sie effektiver bekämpfen zu können.

Nach meinem Abschluss beschloss ich, mich auch weiterhin mit dieser Thematik zu beschäftigen. Ich zog durch das Land, hörte mich nach Dämonenerscheinungen und ähnlichem um. Mit Entsetzen erkannte ich nach einigen Jahren, dass die Präsenz jener Kreaturen in der dritten Sphäre rapide zunahm. Als ich wenig später diese Erkenntnisse der weißen Gilde mitteilte, erklärten sie mir, dass dies wegen der Rückkehr Borbarads sei. Man informierte mich umfassend, doch anstelle den Kopf hängen zu lassen, wurde ich in meiner Entschlossenheit bekräftigt, etwas dagegen zu tun. Ich bat den Gildenrat, mir ein Zweitstudium in der Akademie zu Rashdul zu erlauben. Nach langer Diskussion und noch längerer Beratung wurde es mir gestattet, jedoch musste ich die Gilde verlassen und mich den grauen Stäben zuwenden. Für mich brach eine Welt zusammen und ich kämpfte lange mit mir, bis ich eine Entscheidung fand. Ja, ich wollte es. Ich wollte Dämonologin werden. Nur wer den Feind wirklich kennt, kann ihn effektiv bekämpfen. Ich packte mein Bündel und ritt in den Süden.

Das Zweitstudium war schrecklich für mich. Interne Zwistigkeiten in der Akademie, die Elementaristen hatten nur Verachtung für mich übrig, und von den Kollegen des dämonischen Zweiges wurde ich nur belächelt und nicht für ganz genommen. Doch ich biss die Zähne zusammen, konzentrierte mich auf meine Studien und absolvierte mein Studium mit Auszeichnung.

Am großen allaventurischen Magierkonvent trat ich dann den grauen Stäben bei und verließ gleichzeitig die weiße Gilde. Bei diesem Anlass bat ich das Kollegium auch mir die Formeln Furor Blut & Sulphurdampf und Heptagon und Krötenei aus meinem Gedächtnis zu löschen, da ich sie gekoppelt mit dem Reversalis Revidum als eigenständige Formeln entwickelt und diese bereits gemeistert hatte. Ich wollte niemals die Möglichkeit besitzen, niederhöllische Kreaturen invocieren zu können.

Die nächsten Monde waren die schlimmsten und arbeitsreichsten in meinem Leben. Meine Arbeit sprach sich schnell herum und oft passierte es, dass ich gerade von einer Entschwörung müde und geschafft nach Gareth zurückkehrend in mein Bett fiel, und doch schon wieder an einem anderen Ort benötigt wurde. Ich war fast ausschließlich unterwegs, und hatte ich mal wenige Tage Zeit, zu Hause zu verweilen, saß ich über meinen Büchern und Aufzeichnungen oder half meiner Mutter in der Taverne.

Nach der Dämonenschlacht dachte ich, dass ich jetzt etwas mehr Zeit für mich hätte, doch da ging es erst richtig los. Immer wieder kamen aus den Grenzgebieten Meldungen von dämonischen Umtrieben oder seltsamen Vorfällen. Ich weiß nicht mehr, wie viele Dämonen ich ausgetrieben habe, wie viele verstörte und dem Wahnsinn nahe Menschen ich tröstete und ihre Seelen heilte.

Eines Tages kam ein Rondrageweihter zu mir und bat mich um Hilfe. Seinen Bruder, einen bekannten Immanspieler aus Havena, hatte es in Glorianas Eisreich verschlagen, und er war unwissentlich einen Pakt mit dem eisigen Jäger eingegangen. Der Pakt wurde mit Hilfe der Hesindegeweihtenschaft gebrochen, doch der Seelenzustand des Mannes war labil. Ich nahm mich seiner an und therapierte ihn einen halben Götterlauf lang. Ich denke, dass sein Geist wieder klar und gesund ist.

Etwas später bekam ich den Auftrag, eine Magierin aus dem Gefolge Galottas aufzuspüren. Sie hatte sich mit Galotta zerstritten und versuchte jetzt, ihr eigenes "Reich" aufzubauen. Mir zur Seite standen Magus Thurgrim von Mirham, ein meiner Meinung nach zwar auf der Seite der Guten kämpfender, aber dennoch durch und durch tiefschwarzer Magus, und ein Kampfmagier aus dem Bornland mit Namen Sergej Nikolai Nagragski von Gartimpen. Ein sympathischer Magus, der sein arkanes Handwerk gut versteht.
Diese Magierin spürten wir dann an der Grenze zu Galottas Reich auf. Leider – oder zum Glück – fanden wir sie in ihrem "Palast" tot auf. Ihre eigenen Kreaturen hatten sie getötet. Dennoch hatten wir einiges zu tun: Golems und Dämonen waren zur Genüge vorhanden. Ich brauchte fast zwei Wochen, um alle zu exvocieren. Magus Sergej ging mir da sehr hilfreich zur Hand.

Der Kollege aus dem Bornland kam daraufhin öfter zu mir auf Besuch nach Gareth. Wir verstanden uns sehr gut. Nach einiger Zeit merkte ich, dass ich mehr als Freundschaft für Sergej empfand, und auch er gestand mir seine Liebe. Vor zwei Monden haben wir uns verlobt und werden im nächsten Travia den Bund fürs Leben schließen.

Erschienen in Opus no. 134 am 16.12.2001.



Die „Goblinfrage“

Das wichtigste Thema in der rohalsfurthischen Öffentlichkeit und im gerne und ausführlich geführten Disput mit ausländischen Gelehrten (und solchen, die sich für solche halten) ist die so genannte "Goblinfrage".

Nach gewaltsamen Übergriffen kleinerer Goblingruppen, bei welchen Gehöfte in Brand gesetzt und mehrere Bürger der Magokratie Rathilien getötet wurden, begann die Diskussion darüber, wie mit dieser Bedrohung für die Sicherheit Rathiliens umgegangen werden soll.

Der Kurs der Regierung ist hart. In zwei Gesetzen (sogenannte "iussa") des Exekutors machte dieser klar, dass Goblins in Rathilien nichts zu suchen haben: Bewaffnete Goblins werden entwaffnet und - wenn sie Widerstand leisten - niedergemacht. Unbewaffnete der Gerichtsbarkeit vorgeführt.

Der Exekutor selbst, Dexter A. Praiodon vom rathilischen "Directorium zur Wahrung der Ordnung" (DWO) verteidigte diese Politik mit dem Argument, der Staat müsse für die Sicherheit seiner Bürger sorgen.

Dagegen formierte sich Widerstand, der sich für die Rechte der Goblins als den Menschen vielleicht nicht ebenbürtige, aber durchaus gleichwertige Wesen stark machte. Sogar ein Goblin, "Grollo der Freundliche" genannt, meldete sich zu Wort.

Auch wenn durch die Entschlüsse der Regierung die Entscheidung schon gefällt ist, so hat diese Frage doch eine große Wirkung auf das Bewusstsein der rathilischen Öffentlichkeit gehabt. Und die ethische Kontroverse, die mit den Ereignissen der letzten Wochen begann, ist auch noch lange nicht beendet.

Auch der geneigten Leserschaft des Opus sei es natürlich nicht vorenthalten, in dieser für alle schwierigen Situation, ihre Meinung kundzutun.

Für den Opus aus Rohalsfurthen:
Drakmore Eolan Cardin

Erschienen in Opus no. 134 am 16.12.2001.



Zur Visar-Expedition
Reaktion zu Opus no. 133 - den Artikel einsehen...

Geehrte Redaktion, geneigte Leserschaft!

Ich hoffe, dass in Bälde herausgefunden werden kann, was aus jenem abenteuerlustigen Einzelkämpfer wurde. Möglicherweise wäre es auch sinnvoll, eine dritte Expedition zu entsenden, die nach ebenjenem Vermissten suchen könnte - und natürlich das Ziel der zweiten Expedition ebenfalls verfolgen würde.

Gerne bin ich bereit mich an der Suche und einer etwaigen Expedition zu beteiligen. Vielleicht wäre es mir auch möglich vom Exekutor die Erlaubnis zu erhalten, weitere Magier für diesen nandusgefälligen Dienst bereitzustellen.

Hesinde mit uns und dem Vermissten!

Drakmore Eolan Cardin

Erschienen in Opus no. 134 am 16.12.2001 als Reaktion oder Fortsetzung zu In eigener Sache: Die Visar-Expedition.



Antworten zu „Der Ursprung des Lebens“
Reaktion zu Opus no. 133 - den Artikel einsehen...

HESinde zum Gruß!
Nun, da ich die reactiones auf meinen Artikel lese - und ich bin erfreut dass diese so zahlreich sind - muss ich einsehen, dass ich den Artikel „Die Elemente“ (siehe Opus no. 132) wohl nicht gründlich genug gelesen habe.
Denn die reactio von Egregiusz zu Thorwal ist mir mehr als einleuchtend. Vielleicht habt ihr, Egregiusz, es auch in eurem Artikel nicht ganz so deutlich gemacht wie in eurer reactio, oder ich habe einfach nicht gründlich genug gelesen.

Nun zur reactio von M.M. N.C.A.H. Natürlich ist der Ursprung des Lebens schon oft diskutiert worden, und es gibt auch sehr viele Theorien, die von Kultur zu Kultur unterschiedlich sind, aber ich wollte dieses Thema auch im Opus zur Sprache bringen und mit Gelehrten der verschiedensten Meinungen und Kulturen darüber diskutieren. Aber was ich an eurer reactio zu bemangeln habe, ist die Aussage ich habe eine neue Entität in das Verwirrspiel eingeworfen. Nun, ich habe zwar eine „Göttermutter“ erwähnt, aber dies war nur, um mein Theorem und besonders den Gedanken, der mich dazu bewegte dieses zu schreiben, deutlich zu machen.

Man könnte mein Theorem auch noch auf andere Kulturen ausweiten, wie z.B. die Elfen. Die Elfen sagen ja, sie seien durch den Traum Simias entstanden, aber erwähnen meines Wissens nach nicht, woher Simia kam. Aber Simia, oder eine Simia ähnliche Gestalt, kennen wir aus der Kosmogonika.
Nun könnte man mein Theorem auch auf die Zwerge ausweiten, sie sind ja von Angramosch/INGerimm erschaffen worden, um seine Schätze zu hüten. Aber wir wissen ja auch woher INGerimm kam, nämlich vom Blut LOS', welches auf SUMU tropfte.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich im Opus etwas über den Ursprung dem echsischen Glauben nach erfahren könnte, aber natürlich gibt es dann auch wieder Leute, die meinen, dazu gäbe es schon genug Theorien, nicht wahr M.M. N.C.A.H.?

Hochachtungsvoll, Adeptus Alix Zander
Schule des Wandelbaren zu Tuzak

Erschienen in Opus no. 134 am 16.12.2001 als Reaktion oder Fortsetzung zu Reactio ad "Der Ursprung des Lebens" (2).



Reactio ad „Verbesserungen zu: Der Ursprung des Lebens“
Reaktion zu Opus no. 133 - den Artikel einsehen...

Wenn, wie ihr sagt, SUMU aus sich selbst entstanden ist, warum ist dann die Theorie, dass sie aus dem Chaos stammt, widerlegt? Ich meine, dass es diese - meinige - Theorie untermauert, da wir gelernt haben, dass alles, was aus sich selbst entsteht, Chaos ist und aus dem Chaos kommt.
Chaos verändert sich selbst, wir haben diesem Teil des Chaos den Namen SUMU gegeben...

Hochachtungsvoll, Egregiusz zu Thorwal

Erschienen in Opus no. 134 am 16.12.2001 als Reaktion oder Fortsetzung zu Verbesserung zu "Der Ursprung des Lebens".



Reactio ad „In eigener Sache: Die Visar-Expedition“
Reaktion zu Opus no. 133 - den Artikel einsehen...

Werter Konfrater,

Mit Schrecken las ich Euren Bericht. Nicht dass sich der Inhalt mir graute, noch dass sich mir der Schrecken offenbarte ob des Sinnes der Zeilen.

Nein, es geht um einen unerhörten Faux Pas Eurerseits. Im Lande Ihrer Kaiserlichen Majestät Amene Horas bedeuten die guten Sitten doch stets um einige Stufen mehr, als anderswo auf unserem Kontinent. Wie unfassbar ist es dann, wenn sich jemand aus meinem eigenen Lande sich gedreistet, einen Bericht zu Zeichnen mit der Floskel:
"Hochwürden Argelia von Kuslik"
Es ist wirklich unerhört!

Mit dennoch freundlichen Grüssen und Respekt,

Sinjoor Elegast Vandervenga – Ehem. Kuslik-Galahan
Magus Extraordinarius Emeritus der Halle des vollendeten Kampfes zu Bethana
Ordensmarschall des Ordens des Zweifach Geheiligten FAmerlors.

Erschienen in Opus no. 134 am 16.12.2001 als Reaktion oder Fortsetzung zu In eigener Sache: Die Visar-Expedition.
Zu diesem Artikel erschien folgende Reaktion oder Fortsetzung: Responsio ad Reactio ad „In eigener Sache: Die Visar-Expedition“.


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