ACADEMIA LIMBOLOGICA publicat
Opus veritatis scientiæque
seit Praios 29 Hal


Das Siebte der Elemente - Die Kraft

Paramanthus kannte sieben Elemente, die folgend klassifizierte: 
Das Erz.
Ihm wird die Farbe Orange, der Planet Levthan, das Sternbild Gehörn und die Eigenschaft der menschlichen Körperkraft zugewiesen.
Das Feuer.
Ihm wird Rot, Kor und der Held zugewiesen. Seine Eigenschaft ist der unbezwingbare Mut.
Das Wasser.
Ihm ist die Farbe Blau gewidmet und wird Nandus und dem Nachen zugeordnet. Seine Eigenschaft ist elfengleiche Geschicklichkeit. 
Die Luft.
Gelb, Aves und der Pfeil sind die Paraphernaliae dieses Elements. Seine Eigenschaft ist die behände Fingerfertigkeit.
Das Eis.
Diesem werden Violett, der Wandelstern der Marbo und die Sternenpforte Uthar zugewiesen. Seine Eigenschaft ist die glasklare und eiskalte Logik.
Der Humus.
Ihm wird das Grün, Simia und der Kelch zugeordnet. Seine Eigenschaft ist die Intuition.
Die Kraft.
Diesem Element ist das Schwarze zugewiesen, der Planet der Marbo und der Nordstern, die Achse um die sich das Dererund dreht. Seine Eigenschaft ist das strahlende Charisma.

Um dieses letzte Element wollen wir uns nun Gedanken machen. Der Elementarherr der Kraft wurde zwar seiner Macht durch Mada beraubt, als sie die Sphären durchstieß, doch scheint das Element am meisten Einfluss in den Sphären zu haben. Durch sie werden die Gefüge der Sphären zerrissen, Diener des Höllenfürsten beschworen, gar kann die Kraft die anderen Elemente bezwingen, lässt man doch, um Entitäten der Elemente herbeizurufen die Astralmacht fließen.

Auch, welches ist das entgegengesetzte Element der Kraft? Ist es das ewige und doch formbare Erz, die verzehrende und wärmende Flamme, das vernichtende und lebensspendende Wasser, die verbindende und trennende Luft, gar das kalte, erstarren lassende und kühlende Eis?

Jedes der Elemente hat bereits seinen Widerpart, so muss, wenn es kein achtes Element gibt, die Kraft das erste und mächtigste der Elemente sein! Es beherrscht Natur und Verstand, Daimonen und Dschinne, Heilung und Vergehen, Wahrheit und Blendwerk! Muss dieses Element nicht einer Gottheit würdig sein?

Doch ist dies die ewige Wandlerin HESinde, von den Dienern des Pyrdacor H'szint genannt, ihr mächtiger Gemahl, NAclador der alte Drache, PHEx gar, der Hüter der Sterne und Bewacher MAdas. Ist sie es, die die Fäden der Kraft zieht? Oder ist es Satuaria, die Göttin der Hexen, oder Satinav, ihr Bruder und Hüter der Zeit. Ist es etwa die ewig junge TSA, von den Echsen Zssah genannt? Gar die löwengleiche RONdra, die mit aus Sphärenmacht geschaffenen Blitzen ihren Zorn verkündet? Doch, um nicht der Noiona anheimzufallen müssen wir eine Möglichkeit leugnen: dass das Rattenkind der Herr der Magie ist. Möge der Herr der Kraft, möge es auch Levthan oder Xeledon sein, uns vor diesem Weg in die Verdammnis bewahren!

Doch was verlangen wir den Herrscher zu kennen, wenn wir nicht einmal die Diener kennen. Hat jemand je einen Dschinn der Kraft beschworen oder einen Elementar um das Errichten einer Mauer aus KRAFT gebeten?
Wie verblendet müssen wir sein, dass das Mysterium für uns keine Bedeutung mehr hat?

HESinde erleuchte uns! 

Magister Subanor Erhelus Nacladorius,
Sphärentheoretiker und Metamagier,
Spectabilitas zur ehrwürdigen Academia Astraliae Mysteriique zu Ternesgarth

Erschienen in Opus no. 86 am 10.12.2000.
Zu diesem Artikel erschien folgende Reaktion oder Fortsetzung: Reaktion auf: Das Siebte der Elemente - Die Kraft.



Schweiget für immer Praiodan

Ratschläge von Dratchur Meredin Hazar, Fürst von Kagorah

gegeben zu Kagorah, den 4. Belhekel 30 Hal

Nun Praiodan höret euern Meister der euch Wissen schenkt.
Schweiget für immer, der ihr kriecht im Staube eures nichtigen Gottes. Dieser Staub verklebte euch eure schwachen Augen. Winselt um Vergebung, die Geister eurer Opfer hören es und leiden jeden weiteren Tag an dem ihr lebt. Wenn ihr eure Gebete beendet habt, wagt es nicht noch einmal, euer ketzerisches Maul zu öffnen. Vielleicht werden euch eure Opfer nach langer Rache vergeben können doch eure Seele wird euerem grausamen Gott gehören.

An all jene, die die Augen noch immer vor der Wahrheit verschließen: Noch ist die Zeit nicht zu spät; wisset euer Platz in den Reihen der Sieger ist noch immer offen. Senkt euer Haupt und versinkt im stillen Gebet. Denn eure Augen sind leer, ohne Hoffnung auf Freiheit. Leer jedoch werdet ihr nie etwas erreichen außer den Tod. Für eure Freiheit würde ich täglich sterben. Meine Taten interessieren euch jedoch nicht, ihr verabscheut uns unbesehen. Öffnet eure Augen. Vergesst eure nichtigen Könige, sie werden untergehen wie die Götzen der Echsen einst. Der menschliche Geist jedoch wird niemals sterben.

Das "niederhöllische Brodem" wird zertreten werden und dies erfreut mich. Denn durch eure so kluge Argumentation schneidet ihr euch selbst in euer faulendes Fleisch. Durch die Beschaffenheit der Sphären ist es jeher so, dass sowohl die der Götter, auch Alveran oder die 5.te genannt, immer im Gleichgewicht zur 7.ten der Sphäre, den 12 Erzdämonen und des Dämonensultans stehen muss. Der Kampf beider Sphären jedoch wird in der 3.ten ausgefochten. Wenn nun euer Brodem untergehen wird, werden auch eure Götter untergehen. Wenn sie das verlieren mit dem sie den Menschen Angst einjagen können verlieren sie auch ihre Anhänger und dann ist ihr Weg vorbestimmt. (siehe Magicum magisterium artium - Die Nichtigkeit des Götterfürst von Dratchur M. H. von Kagorah).

Begreift es nun, denn es wird für euch kein Später geben.

Ich bete die Erzdämonen nicht an. Verachte ich sie doch genauso wie eure so mächtigen Götter. Leihen wir uns wohl manchmal ihre Macht doch nur, um sie für die Sache der Menschen einzusetzen.

Ich zitiere: "Wenn also diese Zehn und der Herr dahingerafft von eurem Schwert und ihr den 990 Anderen die Freiheit gegeben habt, aber die Herrschaft und Ordnung zusammenbricht, und diese Menschen Hungers sterben, weil niemand die Felder bestellt und sich des Handwerks und der Strukturierung kundig erweist, was dann? Alle sind tot für die Freiheit, die nie eine war, da die Angst dem Hunger wich und sie darbten und verfielen in Anarchie im Kampf um Brot; ein wahrlich schlechtes Bild vom Menschen, das ihr habt."

Ihr bringt mich wahrhaft zum Lachen, Praiodan. Die Menschen sollen euch danken, dass ihr eure Goldstücke täglich in ihrem Blut wascht. Ihr klagt mich an, ein schlechtes Menschenbild zu haben. Wenn also eure Herrschaft zusammenbricht, werden die Menschen sich gegenseitig töten und niemand die Felder bestellen. Ich kann euch beruhigen "Es wohnt in uns ein heiliger Geist als Beobachter und als Wächter über unsere guten und schlechten Taten". Deshalb würden die Menschen niemals Hungers leiden. Sie würden jauchzend des Gefühls von Freiheit über ihre Felder springen, im Wissen für sich zu arbeiten.

Nun einige Texte die euch die Augen öffnen sollen:

Aus Das Unbedingte oder Was macht eine Handlung gut? - Sammlung philosophischer Werke:
"...Was macht eine Handlung gut? Die Güte einer Handlung muss etwas zu tun haben mit Aufmerksamkeit, etwas mit dem ungetrübten Blick auf die Wirklichkeit. Was kann den Blick trüben? Vielerlei. Die Übermacht der Reize des Augenblicks, Sinnlichkeit, Machtstreben, Ideale. Auch Ideale. Was hat denn ein Inquisitor vom Tod der Ketzer? Was hat denn ein Meuchler von seiner Schreckens verbreitenden Lebensweise? Er dient nur einem Ideal. Und er weigert sich, seine Aufmerksamkeit auf das zu richten, was seine Handlungsweise für die von ihr Betroffenen bedeutet. Und das gilt nicht nur für Inquisitoren und Meuchler, sondern für jeden von uns, der im Eifer, etwas Nützliches, Hilfreiches, Liebesvolles zu tun, das ihm der Augenblick eingibt, seine Aufmerksamkeit davon ablenkt, dass er einen anderen für seine edlen Anwandlungen zahlen lässt..."

Weiters will ich euch den Orakelspruch von Fasar zu Herzen legen: "...Wenn die Nebel aus dem Dunklen kommen, Praios' Licht vertilgen und es zum Kampf der Klugen gegen die Dummen kommt..."

Wisset in welcher Armee zu kämpfen, die der Klugen steht immer offen für Klugheit.

Ich hoffe ich konnte einigen damit helfen auf den wahren Weg zu gelangen. Doch gehen werdet ihr ihn selbst müssen. 

So spricht mit Verachtung gegen die Praiosschar und in Erwartung auf den viatoris Brabakis,

Dratchur Meredin Hazar
Der Inquisitorenschlächter
Schwarzmagier, Nekromant und Dämonologe,
Fürst von Kagorah,
Ächter der 12e,
Paladin des grandiosen BORbarads,
von IHM auserwählt,
Kenner und Vertreiber Dar-Klajids,
opus corrospondentus extraordinarius de academiae brabakae,
Einer der größten Magier die Dere in Menschengestalt sah

Erschienen in Opus no. 86 am 10.12.2000 als Reaktion oder Fortsetzung zu Reaktion von Praiodan Greif.
Zu diesem Artikel erschienen folgende Reaktionen oder Fortsetzungen: Ein Wort der Verwunderung, Verblendeter!.



An Salarion Federon,
College - der ich euch weiter so nennen werde, denn all jene, welche die Kraft in sich haben und sie zu lenken vermögen, seien Collegen und trägen dies in Hochachtung.

ad primum - Ich verstehe eure Wahl der Gilden und ersuche euch um Entschuldigung für meine Anklagen.

ad secundum - Eure These sei akzeptiert wenn ihr auch meine Meinung dazu kennen werdet.

ad tertium - PRAios mag für die Sonne stehen doch BORbarad steht für alles, auch für die Sonne.

Ich gestehe euch volle Unterstützung in der Verachtung von Menschenfeinden, die sich Borbaradianer nennen, denn diese tragen den Namen nicht in Ehren und beschmutzen ihn zu oft. Die Ideale des wahren Borbarads jedoch können nur wenige innehaben, da er sich nur ihnen eröffnete. Xeraan war einst ein Paladin, doch wurde er immer wieder durch sein Laster in Versuchung gebracht. Denn die, die ihm wahrhaft folgen und seinen Namen rufen, haben die Macht, Erzdämonen unter sich zu zwingen und gleich ihrem Meister diese um Dienste winseln zu lassen. Denn die Macht, die er verleiht, ist größer als alles Vorstellbare. Würden die wahrhaft Mächtigen von uns sich zusammenraffen, bestände das Mittelreich in zwei Herzschlägen nicht mehr.

ad quartum - Ausschnitte aus: Tractatus betreffend die natürliche und die übernatürliche Philosophie von Cordovan E. Galotta, Hofmagus zu Gareth

... 2tens: Dass eine kleine Gruppe fanatischer und inbrünstiger Verehrer ... eine Religionsgemeinschaft zu schaffen vermag, die an Macht in nichts den Zwölfen nachsteht.

Ergo: Ist Borbarad schon längst ein Gott und seine Macht wird sich erst mit seinen Dienern von Dere wischen lassen. Doch da die Macht der Diener alles übersteigt, wird er zurückkehren und unsere Herzen mit Liebe füllen.

Denn es kann fürwahr einen Unterschied bedeuten, sein Schicksal nur zu bestreiten oder es zu kennen.

Auf die Dinge die wir lieben.
In Hochachtung,
Dratchur M. Hazar

Erschienen in Opus no. 86 am 10.12.2000 als Reaktion oder Fortsetzung zu Erklärung.



An Yah den Schamanen:
Ich bewundere euren Scharfsinn

Erschienen in Opus no. 86 am 10.12.2000 als Reaktion oder Fortsetzung zu Worte des Yah.



Reaktion auf die Worte von Yah, dem Schamanen

Werter Herr!

Ihr sprecht ein großes Wort gelassen aus! Eure Worte spiegeln die Erfahrung wider, die auch ich im Verlaufe der letzten Jahre machen musste; Ihr erkennt die Spirale, die alle Wesen Aventuriens der Ungläubigen und Verständnislosen wegen in immer tieferes Verderben stürzt.

Die meiner Profession geziemende rationalistische Denkmethode führt auch mich zu der Erkenntnis, die die Kirchen der Zwölfe schon lange verkünden (wenngleich ohne es zu begründen): Die große Anzahl an Ungläubigen schwächt die Gottheit. Aufgrund ihrer Schwäche und in Ermangelung wirklich treuer und gläubiger Diener kann die Gottheit keine Wunder wirken, die die Ungläubigen dazu bringen würde, von ihrem Fehlverhalten abzulassen. Im Gegenteil: Es gibt mehr und mehr Zweifler, die wiederum die Gottheit treuer Diener berauben - das Unheil nimmt seinen Lauf und verstärkt sich kumulativ!

Eine Tatsache, die unsere Welt mehr und mehr ins Verderben reißt und die jeder verständige, aufgeklärte Aventurier schockieren müsste: Nicht unbedingt, weil er gedankenlos der Lehre der Zwölfe folgt, sondern einfach weil das Leben mit den Zwölfgöttern seinem persönlichen Wohl näher steht als das Leben (kann man es Leben nennen?) mit den Unzwölfen.

Jedoch, es gibt Hoffnung: Der benannte Effekt funktioniert auch umgekehrt. Gäbe es mehr Gläubige, hätten die Zwölfe mehr Macht. Hätten sie mehr Macht, könnten sie mehr Ungläubige bekehren. Die erhöhte Anzahl an Gläubigen wiederum stärkt die Zwölfe und bringt sie damit meinem Wunsch einer Herrschaft ihrer ein Stück weit näher.

Es ist diese Erkenntnis, die jene Theorien, wie sie von finsteren Paktierern hier geäußert wurden ab adsurdum führt! Es ist diese Erkenntnis, die logisch und nachvollziehbar und begründet ist, und nicht jenes ketzerisches Gesäusel! Es ist das Wissen um diese Erkenntnis, die mich glauben macht!

HESinde mit uns allen,
Drakmore Eolan Cardin, Magus h.c.

Erschienen in Opus no. 86 am 10.12.2000 als Reaktion oder Fortsetzung zu Worte des Yah.
Zu diesem Artikel erschien folgende Reaktion oder Fortsetzung: ad Reaktion auf die Worte von Yah, dem Schamanen.


Der Schwarze Limbus Nachricht an die Autoren (c) 1998-2006 Spielerverein der Freunde des Gepflegten Rollenspiels