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Der Schwarze Limbus    

20. Peraine im 47. Götterlauf nach Hal

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Was zu tun ist in dieser Zeit
verfasst von Jergan Affaran, magus ordinarius an der Akademie zu Beilunk

Heißt es nicht, dass ein Äon vergeht durch ein Augenzwinkern des ewigen LOS? Doch wenn sich sein ewig wachendes Auge schließt, so gibt er dem EINEN eine Möglichkeit Einfluss auf die Welt zu nehmen. Vor Zehntausenden von Jahren ging das Äon der Achaz mit dem 2. Drachenkrieg zu Ende, der Tausenden das Leben kostete. Vor noch längerer Zeit endete das Äon des EINEN, als die Götter beschlossen die Welt zu zerstören. Doch nun hat, wie wahrscheinlich nur wenige wohlinformierte Collegi wissen, der Lichtvogel, der aus dem Allei stieg, das Karmakorthäon verkündigt. Der Beginn eines neuen Äons. Und was bringt dieser Umbruch mit sich? Kriege, sage ich. Denkt an die Answinkrise, den Khomkrieg und den Orkensturm, zudem die härteste Bedrohung: die leibhaftige Auferstehung Borbarads.

Diese Kriege geschahen alle in der Zeit, in der LOS sein Auge schloss, denn was für uns Jahre sind, sind für IHN Sekunden. Doch wenn er sein Auge wieder öffnet, wird er den Frevel sehen und ihn zu verhindern suchen. Er wird uns unterstützen auf SEINE Weise. Doch es kann lange dauern bis diese Unterstützung eintrifft, denn, wie erwähnt, was für uns Jahre sind, sind für IHN Sekunden.

Doch, so sage ich euch, wir müssen uns halten, bis die Unterstützung unsere Gegner hinwegfegen wird. Denn dies ist die Probe des ewigen LOS. Erweisen wir uns als würdig und überleben, so wird ein Zeitalter uns gehören. Wir müssen aushalten gegen diese underische Bedrohung und wir müssen es alle tun. Vergesst Grenzen, Gilden, Stände oder Rassen!

Wir alle sind von der Präsenz des Sphärenschänders bedroht! Wir müssen uns einen, um gegen die Übermacht zu bestehen. Ein großes Bündnis muss entstehen, ein Bündnis gegen die Finsternis!

Ein Bündnis zwischen den Magiergilden, den Kirchen und den Regierungen, ein Bündnis zwischen Andersgläubigen, ein Bündnis zwischen arm und reich, ein Bündnis zwischen Gesetzeshütern und Verbrechern! Und wir müssen furchtlos sein, denn die Furcht führt zum Verrat.

Die Furcht ist die mächtigste Waffe des Sphärenschänders, neutralisiert sie mit Mut und Glaube! Doch bedenkt auch die Andersartigkeit der Kriegführung! Dämonen und Untote kämpfen auf der einen, verängstigte Soldaten auf der anderen Seite. Wir müssen gleiches mit gleichem bekämpfen! Auch wir müssen underisches Herbeirufen und auf unsere Gegner senden. Es müssen nicht Dämonen sein, denn denkt an die Djinni, Geister oder Feen! Sie verspüren weder Angst noch Furcht, zudem sind sie dem Verrat abgewandt, wenn sie sterben hinterlassen sie keine Überreste, die der zwölfmalverfluchte in seinen endlosen Heerwurm einziehen könnte. Holt euch Verbündete in den Feenreichen und auf den Inseln im Nebel, denn sie sind mächtiger als vieles andere! Überzeugt Riesen, Drachen und Trolle auf eurer Seite zu kämpfen, denn sie sind Kinder der SUMU und Erbfeinde des EINEN. Schickt Boten zu Fuldigor um ihn um Rat zu bitten! Überzeugt Answinisten und Söldner auf der Seite des Sphärenschinders von ihrer Gottlosigkeit, denn auch sie haben Ehre. Bietet ihnen Geld, auf dass sie die Seiten wechseln! In diesem Krieg brauchen wir mehr nur als die Schwerter der Soldaten! Wir brauchen die Äxte der Zwerge, die Bögen der Elfen, die Keulen der Trolle, den Feueratem der Drachen, die Magie der Gilden und die Szepter der Geweihten.

Aventurien muss der Dunkelheit geschlossen entgegentreten, sonst wird es in ewige Finsternis fallen.

Zu den Waffen meine Brüdern und Schwestern! Zu den Waffen!

Erschienen in Opus no. 37 am 10.10.1999.

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