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Der Schwarze Limbus    

15. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

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Die Götter sagten den Menschen was böse ist und die Menschen glaubten es

von Dratchur Meredin Hazar, Fürst von Kagorah

gegeben zu Kagorah den 1. Dar-Klajid 30 Hal

Geehrter und geachteter Arion Traumsänger,

Wie viele in den Reihen meiner vermeintlichen Feinde kennt auch ihr den Grund meines Verhängnisses nicht.
Bin ich doch ein großer Freund sowohl der Elfen wie auch der Mohas, ja jedes der Naturvölker scheint dem Leben näher gekommen zu sein wie wir. Doch stellte sich mir niemals die Wahl bei einem dieser Völker zu leben. Von klein auf wurde mein Leben von Schmerz beseelt und die Tristheit ewiger Trauer senkte sich oft lange Zeit über mich. Gründe dafür waren meist die guten Praiospriester, die zuerst meinen Lehrmeister verbrannten, als ich noch 14 Jahre alt war, und später vielen meiner Freunde das Herz aus der Brust schnitten. Rache war alles, wonach ich mich in dieser Zeit sehnte, und deshalb lernte ich wie besessen. Als bester meines Jahrgangs schloss ich schließlich in Brabak, wo ich meine Ausbildung fortgesetzt hatte, ab und ging auf den Pfad der Vergeltung.
Wenige, nur sehr wenige unterstützen mich auf diesem harten Weg und dies waren die Paladine des BORbarad. Auch sie verachteten die Gottheiten, egal ob Dämonen oder 12e, denn beide sind nur durch uns Menschen. Ohne uns sind sie nicht. Ich wollte nie eine Regentschaft der Dämonen wie in den schwarzen Landen, denn nur die Kirche des BORbarad kennt die Wahrheit.
Als mir der Meister aller Sphären irgendwann sein Antlitz schenkte und ich ihn zu sehen vermochte, wusste ich, dass nur er meine Hand leiten und sie ins Herz meiner Feinde bohren könne. Und ich willigte ihm ein. Auserwählt ihn eines Tages an der Spitze eines neuen Heeres gen Alveran zu führen, um gemeinsam den gemeinsamen Feind zu tilgen.
So wurde ich sein Paladin. 
Ihr irrt zu glauben BORbarad sei böse, nie erschien mir ein Mensch freundlicher, zuvorkommender und vollkommener wie er. Doch die Kriege, oh Schwester Rondra, die waren grausam zu Eurem Ergötzen. 
So schließe ich in dem Wissen, dass alle jene, die heute noch voll Hass ihre grimmige Miene gen Maraskan richten, bald wissen werden, wer gut und böse ist. Und unter IHM wird ihre Macht ins Unermessliche steigen denn er beschneidet nicht wie die Götter das Wissen.

Dratchur Meredin Hazar an Arion Traumsänger

Erschienen in Opus no. 85 am 3.12.2000 als Reaktion oder Fortsetzung zu »Menschen«!.

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