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Der Schwarze Limbus    

24. Peraine im 47. Götterlauf nach Hal

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Leserbrief aus Arkania

Werter Herr Greif!

Mir ist nicht ganz klar, warum euch meine Richtigstellung so missfällt. Eure Ausführungen über Los und Sumu und ihre Kinder finden meine vollste Unterstützung. Eure Aussage, dass das Sikaryan "gröber" als Nayrakis ist: dem schließe ich mich an.

Problematisch wird es jedoch bei der "Zauberwirkung" der Götter (verzeiht dieses frevlerische Wort, es dient nur zur Veranschaulichung, indem eine Parallele zu derischen Zauberern gezogen wird): Hier scheint es wohl angebracht, in zwei Kategorien zu unterscheiden, dem Ursprung der Götter entsprechend. Diejenigen, die von Sumu abstammen, werden vermutlich mit Sikaryan "zaubern"; diejenigen, die von Los abstammen, mit Nayrakis.

Insofern - und nur in dieser Beziehung - war meine Korrektur vermutlich wohl etwas unrichtig, wenngleich natürlich nichts wissenschaftlich bewiesen ist. Die gängige Theorie - auf die ich mich bezog - geht davon aus, dass Geweihte und Götter mit Nayrakis wirken - scheinbar zu Unrecht.

Was die Aspekte von Los und Sumu angeht, so sehe ich keinen Widerspruch, wenn Sikaryan verändernd wirkt, obwohl dieser Aspekt Los zugeordnet wird. Lasst mich dies erläutern: Sikaryan wirkt nur auf das, was da ist. Dieses wird zwar verändert, aber es wird nichts hinzugefügt oder weggenommen. Die Form und Ausprägung der Elemente (denn um Elementarmagie mit allen sieben Elementen handelt es sich beim Zauberwirken ja im Grunde genommen) verändern sich oder werden bewegt. In der Substanz ändert sich nichts, an den Grundzuständen eines Element-Teilchens wird nichts verändert (vgl. "Das Arkan" Opus No.83).

Wirklich neue Elemente zu schaffen und die grundlegenden Eigenschaften eines Element-Teilchens zu ändern (also sozusagen eine Ebene "tiefer" oder "feiner" zu wirken), ist vermutlich nur mittels des Nayrakis möglich - natürlich ist die normale Manipulation der Elemente mit dem Nayrakis vermutlich genauso möglich wie oben beschrieben mit dem Sikaryan.

Bestes Beispiel dafür ist die Chimärologie: Hier werden zwar zwei Wesenheiten zu einer zusammengefügt; doch wird dadurch neues Leben geschaffen, wird dadurch etwas "verändert"? Ich sage nein, denn anstatt zwei separater Existenzen gibt es jetzt eine, die die Summe beider (in geänderter Form) jetzt in einer Einheit darstellt - es ist nichts hinzugekommen. Dass es sich dabei um einen nicht wirklich verändernden Prozess handelt scheint durch die REVERSALItät, der Umkehrbarkeit der Metamorphose, belegt zu werden.

Auch eure Aussage über Druiden und Hexen kann ich nicht nachvollziehen, da sie wie alle irdischen Zauberwirker mit Sikaryan, der Kraft der dritten Sphäre, zaubern. Natürlich gilt dies nicht für die Geweihten. Die Geweihten wirken ja mit der von ihrem Gott verliehenen Kraft. Entsprechend der oberen Einteilung müsste man dann wohl auch wieder zwischen Sikaryan und Nayrakis je nach der Gottheit und ihrem Ursprung unterschieden werden.

HESinde mit euch, Drakmore Eolan Cardin

Erschienen in Opus no. 95 am 11.2.2001 als Reaktion oder Fortsetzung zu Leserbrief von Hochwürden Praiodan Greif.

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