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Der Schwarze Limbus    

18. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

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Gedanken zur abstufenden Bewertung des Lebens

'Der Mensch ist das Maß aller Dinge!' Diese wissenschaftliche Auffassung scheint in unseren Tagen, jedoch nicht erst seit diesen, vorherrschend zu sein, sofern wir über die Qualität und den Wert des Lebens in unserer Sphäre reflektieren. In nahezu allen Kreisen der Wissenschaft ist eine strikte Trennung der Welt in 'beseelte' und 'unbeseelte' Dinge ebenso weit verbreitet wie anerkannt. Selbst in den arkanen Künsten unterscheiden wir die Magica Mutanda von der Magica Transformatorica, im ständigen Bewusstsein des Faktums, dass beide unter den Oberbegriff der Verwandlungsmagie fallen und sich allein durch das Objekt unterscheiden, auf das sie Anwendung finden, und das wir im ersten Fall zu den Lebewesen, im zweiten zur unbeseelten Materie rechnen.

Auf die Strittigkeit dieser Unterscheidung soll in diesem Artikel nicht eingegangen werden, wenngleich zumindest nicht unerwähnt bleiben soll, dass die Betrachtung von elementaren Manifestationen wie Winden oder Flussläufen oder gar Sumus Leib selbst als lebende 'Wesen' im weitesten Sinne in einigen Kulturen sehr fest verankert ist und in einzelnen Fällen, welche bis in die Invocatio Elementharii hineinreichen, auch durchaus sinnvoll diskutiert werden kann. Ignorabimus. Der Schwerpunkt dieses Artikels soll jedoch auf der internen Einteilung derjenigen Wesen liegen, die wir im weitesten Sinne als 'beseelt' bezeichnen und deren unterschiedliche Bewertung uns einen unterschiedlichen Umgang mit eben jenen Wesen nahe legt.

Seit jeher gilt die wissenschaftliche Einteilung in drei hierarchisch gegliederte 'Seelenteile' zumindest sinngemäß als unbestreitbar zutreffend. Diese verschiedenen Ebenen der Beseelung sind im Einzelnen: 

1) die Pflanzenseele - zuständig für Ernährung
2) die Tierseele - zuständig für Empfindung
3) die Vernunft - zuständig für geistige Tätigkeit

Als unzweifelbar höchste Form des Lebens erachten wir Wesen, welche alle diese drei 'Seelenteile' in sich vereinen. Entbehrt ein Wesen auch nur der Beseeltheit auf einer dieser Ebenen, betrachten wir diese Lebensform mit einer gewissen Selbstverständlichkeit als hierarchisch niedriger stehend. So sehen wir Tiere als Wesen ohne Vernunft an und sprechen Pflanzen zusätzlich noch ihre Empfindsamkeit ab. Aus der so entstehenden Hierarchie des Lebens leiten wir eine gewisse Verhaltensweise gegenüber eben jenen Wesen ab, die nach dieser Unterscheidung unter uns stehen, sowie eine Rechtfertigung dafür, ihr Leben und Sterben unseren eigenen, höheren Zielen unterzuordnen.

Dieser Artikel richtet sich nicht gegen die grundsätzliche Richtung dieser Betrachtungsweise, sondern gegen die Selbstverständlichkeit, mit der wir ihr aus gänzlich unreflektierten Gründen anzuhängen gewohnt sind. Die oben geschilderte Betrachtungsweise wirft nämlich grundsätzlich zwei Fragen auf: Zum Ersten können wir uns fragen, ob die hier geschilderte Einteilung der drei 'Seelenteile' tatsächlich mit ihrer Zuweisung zu der allgemein üblichen Einteilung in Pflanzen, Tiere und vernunftbegabte Wesen identisch ist, und zum Zweiten muss die Frage erlaubt sein, ob eine Geringschätzung anderen Lebens aufgrund mangelnder Vernunft oder Empfindsamkeit an sich nicht jeglicher Rechtfertigung entbehrt. Wir wollen an dieser Stelle diese letzte Frage den Moralphilosophen überlassen, wie sie ja unlängst ebenfalls Einzug in diese Postille gehalten zu haben scheinen, und uns hier ganz der ohne jeden Zweifel bei weitem wissenschaftlicheren dieser beiden Fragestellungen zuwenden, welche sich in folgende Unterpunkte aufgliedern lässt:

1) Ist es zutreffend, dass Tiere keine Vernunft besitzen? 
2a) Ist es zutreffend, dass Pflanzen keine Empfindsamkeit besitzen?
2b) Ist es zutreffend, dass Pflanzen keine Vernunft besitzen?

Um die Erwartungen an diesen Artikel angemessen niedrig zu halten, soll gleich vorweg erwähnt werden, dass es hier nicht möglich sein wird, eine angemessene Beweisführung für eine dieser drei Fragen zu entwickeln. An dieser Stelle sollen nur Hinweise aufgeführt werden, welche eben jene Fragen als durchaus berechtigt erweisen sollen, denn nicht die Gleichwertigkeit pflanzlichen und tierischen Lebens mit dem menschlichen soll hier bewiesen werden, sondern die Rechtfertigung des Zweifels an der gemeinhin als selbstverständlich angesehenen Ungleichheit dieser Lebensformen mit all ihren aus dieser Sichtweise resultierenden unreflektierten Verhaltensweisen des Menschen gegenüber vermeintlich zweifelsfrei minderwertigem Leben.

Es versteht sich von selbst, dass eine wissenschaftliche Erörterung der oben aufgeführten Fragen all jene Wesen unserer Sphäre aussparen muss, welche nicht eindeutig einer der drei Gruppen 'Pflanzen', 'Tiere' und 'Vernunftbegabte' zuzuweisen sind, sei es nun, weil sie auf unnatürliche Art als Chimären geschaffen wurden, weil sie wie die Tierkönige besondere Geschöpfe der Schöpfung sind oder weil ihre Natur sich als gänzlich unerforschbar erwiesen hat, so dass eine Einteilung aufgrund mangelnden Wissens über ihre Art bisher noch nicht möglich war und in absehbarer Zeit wohl auch nicht möglich werden wird. Wir wollen an dieser Stelle vielmehr eindeutige Vertreter der Tier- und Pflanzenwelt als Beispiele benutzen, denn wenn sich an jenen eindeutig zuzuordnenden Vertretern ihrer Gattung Hinweise auf eine mögliche Empfindsamkeit oder gar Vernunftbegabung zeigen sollten, erscheint die Berechtigung des Zweifels an ihrer kategorischen Geringschätzung am ehesten als erwiesen.

Zu erwähnen wäre des weiteren noch die Möglichkeit einer umgekehrten Beweisführung, die aufzeigen könnte, dass eben jenen Wesen, denen wir Beseelung auf allen drei Ebenen zusprechen, diese Beseelung teilweise oder zeitweilig abgesprochen werden muss, weil sie beispielsweise aufgrund gewisser Umstände außer Stande sind, etwas zu empfinden, oder weil der Mensch in Schlaf, Rausch, Ekstase, schwerem Leiden oder Kindesalter wohl nur sehr bedingt als ein vernunftbegabtes Wesen zu gelten Anspruch erheben kann. Doch auch diese Methode soll hier nicht weiter fortgeführt, sondern lediglich erwähnt werden, um den an diesen Gedanken Interessierten einen alternativen Ansatzpunkt zu dem hier praktizierten Verfahren aufzuzeigen.

1) Ist es zutreffend, dass Tiere keine Vernunft besitzen? 
Zur Annäherung an diese Frage ist es erforderlich, sich über den Begriff der Vernunft als solchen im Klaren zu sein. Als wenn schon nicht hinreichende, so doch im Mindesten notwendige Kriterien der Vernunft sehen wir im Allgemeinen an, dass ein Wesen sich selbst als von seiner Umwelt verschieden wahrzunehmen in der Lage ist, also so etwas wie ein Selbstbewusstsein aufweist. Ein weiteres Kriterium ist die Fähigkeit, sich mitzuteilen, mit anderen Wesen also in kommunikativen Kontakt treten zu können. Schließlich verbinden wir mit dem Begriff der Vernunft für gewöhnlich die Erscheinung eines eigenständigen Willens. Diese drei Kriterien sollen für unsere Untersuchung ausreichen, um als Hinweise auf eine mögliche Vernunftbegabung verschiedener Lebensformen, nicht jedoch bereits als deren Nachweis zu dienen, denn einen so hohen Anspruch erhebt dieser Artikel nicht.

Zur Frage eines Selbstbewusstseins sind verschiedene Beispiele anzuführen. So hören gut erzogene Hunde und Pferde auf ihren Namen, wenngleich bezweifelt werden darf, dass sie sich der wahrgenommenen Laute als eine Bezeichnung ihrer selbst auch wirklich bewusst sind. Ein tauglicheres Beispiel scheint mir aus dem hohen Norden überliefert zu sein. Von dort liegt mir der Bericht eines Geweihten des Swafnir vor, welcher zu bezeugen gewillt ist, dass ein von ihm beobachteter Wal vor einer Spiegelfläche treibend mehrfach spielerisch den Kopf bewegt, sowie gar die Zunge herausgestreckt hat. Relata refero, doch wenn dies der Wahrheit entsprechen sollte, dann kann dies wohl als sicheres Anzeichen dafür verstanden werden, dass besagter Wal das Spiegelbild als Abbild seiner selbst zu erkennen vermochte. Auf die zahllosen Berichte über zum Teil sehr deutlich auf eine mögliche Vernunftbegabung hindeutende Verhaltensweisen von Delphinen oder auch Wölfen will ich an dieser Stelle nicht näher eingehen, denn sie scheinen mir ausreichend bekannt zu sein. Sofern man nicht geneigt ist, all diese Handlungen aufgrund der religiösen Bedeutung dieser Tierarten durch göttlichen Einfluss zu erklären, müssen diese Berichte meiner Ansicht nach als Indizien für eine mögliche Vernunftbegabung dieser Tiere ernst genommen werden.

Bezüglich der Verständigung von Tieren untereinander könnte man ebenfalls zahllose Beispiele nennen, welche der menschlichen Sprache vielleicht nicht immer ähnlich, mit dieser aber in vielen Fällen durchaus zu vergleichen sind. Erneut wären hier wohl als erstes die Delphine zu nennen, welche allem Anschein nach über eine Art von Lautsprache verfügen. Aber auch andere Verständigungsarten wie etwa Klopfzeichen, Gerüche, bestimmte Bewegungsabläufe oder Warnrufe fallen durchaus unter diese Kategorie und zeigen auf, dass viele Tiere durchaus die Fähigkeit besitzen, sich ihrer Umwelt mitzuteilen.

Als letzten Hinweis möchte ich hier den auf einen freien Willen anführen, also auf einen Willen, der nicht von tierischen Instinkten, sondern von bewussten Entscheidungen bestimmt wird. Wir können davon ausgehen, dass die Instinkte die Tiere stets nur in eine Richtung zum Handeln anleiten, nämlich in die Richtung der für sie natürlichen Verhaltensweise. Wann immer sich ein Tier jedoch entgegen dieser üblichen Verhaltensweise verhält, wann immer ein Hund für seinen Herrn die Angst vor dem Feuer überwindet, wann immer ein Muttertier sich für seine Jungen opfert, kann dies als eine Entscheidung zwischen zwei verschiedenen und für sich gerechtfertigten Affekten angesehen werden. Eine solche abwägende Entscheidung wird jedoch nur schwer ohne Zuhilfenahme eines gewissen Vernunftbegriffes zu erklären sein, weshalb ich abschließend meine festhalten zu können, dass die Frage nach einer möglichen Vernunftbegabung mehrerer Tierarten als durchaus gerechtfertigt angesehen werden muss.

2a) Ist es zutreffend, dass Pflanzen keine Empfindsamkeit besitzen?
Wenn die Rede auf Empfindsamkeit oder Leidensfähigkeit kommt, so ist es wichtig, zwischen der Wahrnehmung einer Empfindung oder eines Leidens und ihres Ausdrucks zu unterscheiden. Dass ein Tier leidensfähig ist, bemerken wir dadurch, dass es einen Laut des Schmerzes von sich gibt, wenn wir ihm einen solchen zufügen. Eine Pflanze hat diese Möglichkeit nicht, daher müssen wir unsere Beobachtung auf andere mögliche Reaktionen hin schärfen.

Als bekannt kann vorausgesetzt werden, dass viele Pflanzen in ihrem Wachstum der Praiosscheibe entgegen streben. Weniger bekannt, jedoch recht leicht überprüfbar ist der Umstand, dass sie sich zum Teil auch durch das Zufügen von 'Schmerzen', etwa durch Stiche mit einer Nadel in ihre Blätter zu einer entsprechenden Wachstumsreaktion in eine andere Richtung bewegen lassen. Experto credite! In diesem Bereich ist bisher noch zu wenig auf wissenschaftlichem Wege erforscht worden, und an dieser Stelle die gesammelten Weisheiten eines bornländischen Kräutermütterchens oder einer Krötenhexe aus dem Kosch zum Besten zu geben, liegt mir als studiertem Magus natürlich fern. Dennoch vermag ich keinen Hinweis darauf zu erkennen, warum eine Leidensfähigkeit von Pflanzen generell als unmöglich angesehen werden müsste, während doch einiges dafür spricht, dass die Sicherheit, mit der wir um diese vermeintliche Tatsache zu wissen meinen, in Wahrheit allein in der Unfähigkeit der Pflanzen begründet liegt, ihrem Schmerz und ihren Empfindungen in einer für uns erkennbaren Weise Ausdruck zu verleihen. Vergegenwärtigt man sich diesen Umstand, so muss die Frage nach einer möglichen Empfindsamkeit von Pflanzen daher durchaus als berechtigt angesehen werden.

2b) Ist es zutreffend, dass Pflanzen keine Vernunft besitzen? 
Wir haben bereits bei der Frage nach einer möglichen Vernunftbegabung von Tieren einige Kriterien genannt, welche uns als zur Vernunft gehörig erscheinen und als Hinweise für eine mögliche Vernunftbegabung egal welchen Wesens gelten dürfen. Auf Pflanzen angewendet scheint dieses Problem zugleich eindeutiger und schwieriger, je nach dem Grad an aufrichtigem Interesse, das man dieser Fragestellung entgegenzubringen bereit ist.

Es wäre sicherlich zu weit gefasst, wollte man das Wachsen der Pflanzen der Sonne entgegen als einen Willen zum Leben im Sinne einer bewussten Entscheidung interpretieren. Auch für ein wie auch immer geartetes Selbstbewusstsein scheint es mir im Pflanzenreich kein geeignetes Beispiel zu geben. Dennoch muss ich erneut darauf verweisen, dass wir uns auch hier vor das Problem gestellt sehen, dass ein mangelnder Ausdruck eines eigenen Willens oder des Bewusstseins der eigenen Existenz nicht notwendigerweise bedeuten muss, dass eben diese Fähigkeiten auch tatsächlich nicht vorhanden sind. Ich gebe jedoch zu, dass dies allein für eine Beweisführung nicht ausreichend wäre, darum gedenke ich, meine These von der Berechtigung der Frage nach einer möglichen pflanzlichen Vernunft durch eine interessante Beobachtung zu stützen, wie sie von Kundigen auf dem ganzen Kontinent sicherlich jederzeit bezeugt werden wird:

Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, wird feststellen, dass die Pflanzenwelt sich durchaus von Ereignissen in ihrem Umfeld beeinflussen lässt. So ist beispielsweise zu beobachten, dass in einem Wald, in welchem kürzlich ein schrecklicher Brand einen Großteil der Bäume vernichtet hat, jene Bäume, welche das Unglück unbeschadet überstanden haben, selbst wenn sie in großer Entfernung davon wachsen, vermehrt Samen produzieren und reichere Früchte tragen, um den entstandenen Schaden möglichst schnell wieder zu kompensieren.

Dies lässt zweierlei Deutungsmöglichkeiten zu: Zum Einen könnte es dafür sprechen, dass die Bäume untereinander eben doch so etwas wie ein System der Kommunikation besitzen, welches dem unseren jedoch so fremd ist, dass wir es nicht zu erkennen, geschweige denn zu deuten vermögen. Zum anderen könnte es jenen Recht geben, die einen Wald oder gar Sumus Leib als solchen als im Ganzen 'beseelt' betrachten, indem es darauf hindeutet, dass der Wald als Kollektivsystem sich gleichsam des erlittenen Schadens bewusst wird und diesen auf die ihm einzig mögliche Art wieder auszugleichen versucht. Wie immer man es auch dreht und wendet, die Frage nach einer möglichen, wenn auch vielleicht sehr fremdartigen und begrenzten Vernunft als Erklärung hinter diesen und ähnlichen Phänomenen der Pflanzenwelt muss allein schon durch die umstrittenen Möglichkeiten der Auslegung aus diesem Beispiel nolens volens als gerechtfertigt gelten.

Fazit: 
Ich hoffe, durch obige Gedanken aufgezeigt zu haben, dass die vorherrschende Hierarchie der Lebensqualität, wie sie gemeinhin als selbstverständlich angesehen und ohne jegliche Reflexion angenommen wird, durchaus als umstritten bezeichnet werden muss und von wissenschaftlicher Seite gründlich hinterfragt gehört. Ich rufe daher alle Collegae auf, welche sich durch dieses Forschungsthema inspiriert fühlen, eventuell unter Zuhilfenahme bekannter Sprüche wie etwa derer aus den Bereichen der Magica Clarobservantia oder der Magica Communicatia eigene Forschungen anzustellen, welche uns entweder zu einer neuen, diesmal jedoch berechtigten, weil reflektierten Sicherheit bezüglich unserer eigenen Höherbewertung in der Hierarchie des Lebens verhelfen, oder aber eben diese Höherbewertung unserer selbst ein für allemal als ungerechtfertigte Arroganz entlarven, auf dass wir uns nicht länger täglich auf mannigfache Weise allein durch unsere gedankenlose Geringschätzung an Wesen versündigen, welche die Götter möglicherweise als keinen Deut wertloser geschaffen haben denn unsere eigene Art - quod avertat Praios!

Rukus Ambrosius, Magus estraordinarius

von: Frank Brosow
Erschienen in Opus no. 107 am 6.5.2001.

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