Opus veritatis scientiaeque

Der Schwarze Limbus    

18. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

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Spekulatives Thesenpapier Pardona betreffend

Vorwort: Seid mir gegrüßt edle Leser des Opus. Schon hier muss ich euch bitten das hier gelesene mit höchster Vorsicht und dem gebührenden Abstand zu betrachten. Doch all die Fakten, die ich im Laufe meines Lebens sammeln konnte, verleiten mich nur noch zu den Theorien, die ich hier später darlegen will.

Das Wesen, das die Firnelfen als ihren größten Feind ansehen, ja geradezu mit den ewigen und allgegenwärtigen Konzepten Nurti und Zeral sehen, ist älter als das Menschengeschlecht auf unserem geliebten Kontinent. Doch dies allein wäre noch nicht das, was sie einzigartig macht, gilt es doch für viele alte Zauberwesen, man denke nur an die Drachenschildkröte Lata, die im Meer der Sieben Winde umtriebig sein soll.
Was Pardona von anderen hohen Wesen, den Göttern und anderen Wesen ähnlichen Standes einmal ausgenommen, unterscheidet ist ihre unglaubliche schöpferische Kraft.
Dass die Harpyien, welche heutzutage in ganz Aventurien verbreitet sind, ihrem Willen entsprangen, gilt heutzutage als gesicherte Erkenntnis, dass dieses Wissen noch nicht zum, gerade mittelländischen, Volksgut geworden ist, muss der absichtlichen Politik der Informationsvorenthaltung der Praioskirche zugeschrieben werden. Doch ein Mischwesen, das die Zeit überdauert und sich verbreitet, haben viele große Schwarzkünstler geschaffen - man denke nur an Gestalten wie Borbarad oder die, allerdings hochspekulative, Schlangenfrau auf der östlichen Banninsel.
Doch P. hat ein Chimärenvolk geschaffen, das von Kultur und Fähigkeiten durchaus mit den großen Völkern gleichgesetzt werden kann. Nur Anzahl und andere, nennen wir sie secundäre Defizite verhindern eine Ausbreitung der s.g. Nachtalben über den gesamten Norden. Auch die Firnelfen gehen, wenn auch nicht ihre Schöpfung, durchaus auf ihr Wirken zurück. Dass Pardona, einzigartig unter allen Wesen der Welt, eine eigene Drachenrasse nach persönlichen Wünschen erschuf, betont nur ihre Einzigartigkeit

Diese und weitere Tatsachen, ermutigten mich dazu folgende Theorien aufzustellen:

  1. Pardona ist die willentliche Schöpfung eines Wesens, welches an Macht den 12 Göttern gleichsteht, das verleiht ihr die Macht eines Halbgottes.

  2. Im Gegensatz zu "normalen" Halbgöttern kann Pardona sich frei ohne Bindung und Beschränkung in der 3. Sphäre bewegen.

  3. Was sie über den kleinen Kreis derischer Halbgötter erhebt, ist die Tatsache, dass der 13. oder auch Namenlose Gott sie als direkte Botin auf Dere mit einem erheblichen Teil seiner Macht ausstattete. 

  4. Unser Wissen über P. ist kontinental begrenzt, es ist jedoch davon auszugehen, dass sie auch im Güldenland und im Riesland aktiv ist.

  5. Pardona hat ein einfaches, für uns Sterbliche jedoch schwer zu begreifendes Ziel. Wenn das 13. Zeitalter vorbei ist, will sie an der rechten Seite des Namenlosen sitzen, als das zweitmächtigste Wesen der Inneren Sphären.

  6. Pardona ist wesentlich mächtiger als Borbarad es jemals war.

  7. Der einzige Grund, welcher verhindert, dass Pardona unseren schönen Kontinent noch nicht mit Krieg und Eroberung überzogen hat, wie es die Schwarzen Horden nie getan haben, ist, dass dies im Moment nicht ihr Wille ist.

Mögen diese 7 Theorien auch nur teilweise die Zustimmung meiner werten Kollegen finden, so gibt es zwei Überlegungen, die ich hier als unumstößliche und wahrhaftige Tatsachen zu Papier bringen will.

PRIMO: Pardona ist das mächtigste Wesen aus Fleisch und Blut, das auf unserem Kontinent lebt.

SECUNDO: Pardona ist eine, wenn nicht DIE Schlüsselfigur für das Schicksal der Menschheit am Ende der Zeitalter.

Gorgonius von Selem für meinen edlen und weisen Mentor Wolfram Rohalsdan

Erschienen in Opus no. 115 am 9.7.2001.
Zu diesem Artikel erschien folgende Reaktion oder Fortsetzung: Reaktion auf das Spekulative Thesenpapier Pardona betreffend.

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