Opus veritatis scientiaeque

Der Schwarze Limbus    

21. Rahja im 47. Götterlauf nach Hal

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Verallgemeinerte Äquivalenztheorie
von Dexter C. O. von Bahrenstein
gegeben zu Brabak, im Lolgramoth 1022 n.Bf.

So höret all ihr Unwissenden, und all ihr, die ihr in eurer endlosen Verblendung glaubet wissend zu sein, ihr werdet erkennen, daß die große Lebensuhr anders tickt, daß das höhere Empfinden das falsche ist und daß schlußendlich die Wahrheit siegt.

In nomine & ad honorem BORbarad, im Namen & zu der Ehre BORbarads wird folgende Theorie aufgestellt:

Seit vor unzählbaren Äonen die Giganten im Zweikampf einander auslöschten, seit von LOS und SUMU alles in seine Grundfeste gelegt wurde, seitdem liegt die Welt, alles was ist, in EINER Struktur. Doch wie jeder Baumeister zu sagen weiß, sind Strukturen ineinander beweglich. Unsere revolutionäre Theorie wird alles bisherige in Frage stellen, denn sie ist die WAHRHEIT, die FREIHEIT und die EWIGKEIT.

So hört nun, was ich in unzähligen Studien herausgefunden habe, nehmt es an und seht die Welt mit neuen Augen: Um bestehen zu können, müssen sich die Sphären im Gleichgewicht halten. Würde die 7. Sphäre stärker werden als die 5., so könnten die Götter nicht mehr länger existieren, da sie von den geiernden Ausgeburten der Niederhöllen überrannt würden. Genauso ist es andersherum. Wäre die 7. Sphäre schwächer, würden die sog. 12e und ihre unterjochten Paladine, die Halb-Götzen, die Dämonenbrut vernichten.. Da beide Sphären noch existieren, ist die Behauptung, sie halten sich seit Anbeginn der Zeiten im Gleichgewicht, nichts als logisch. Doch ich sagte schon vorhin, eine festgelegte Struktur ist in sich beweglich.

So können einzelne Sphären zwar Macht verlieren, jedoch halten sie sich immer im Gleichgewicht. Wenn es irgendwelchen starrköpfigen Praiospriestern wieder einmal gelungen ist, eine Conjuratio zu vernichten, so haben die Daimoniden offensichtlich an Macht verloren. Damit sich aber das sphärische Gleichgewicht hält, muß auch aus der 5. Sphäre Macht genommen werden. Das zeigt sich besonders in dem Falle der, dem geneigten Studioso bekannten, alte Götzen der Echslinge, die gemeinhin als 'sterbend' bezeichnet werden. Somit ist klar: Sobald eine der o.g. Sphären einen, und sei er auch noch so winzigen Teil ihrer Macht verliert, muß die entgegengesetzte Sphäre nachziehen. In Ausnahmesituationen, wie dem Auftauchen enorm mächtiger Lebewesen, wie Uns oder dem sieben Mal geheiligten BORbarad, dem ewig herrschenden MEIster, kann es vorkommen, daß beide Sphären gleich an Macht verlieren. Somit ist die 3. Sphäre der Angelpunkt der Waage, und ein Angelpunkt ist ein empfindlicher Bereich. Bei allem, was das Schicksal nicht von sich aus regeln kann, wenn die Veränderungen zu groß werden, muß der Impuls von der 3. ausgehen, die Äquivalenz wieder herzustellen.

Conclusio finis: Die Sphären verhalten sich immer äquivalent zueinander, verliert die eine an Macht, so muß es die andere auch. Die 3. Sphäre macht hier eine Ausnahme, sie hält das Gleichgewicht, so daß jede Seite der Waage auf gleicher Höhe liegt.

Gepriesen sei BORbarad.

Also spricht
Dexter C. O. von Bahrenstein
einer der größten Borbaradianer aller Zeiten

Erschienen in Opus no. 16 am 2.5.1999.

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