Terra Magica Spielerverein der Freunde des Gepflegten Rollenspiels
Nuntius Magicus - Der Magische Bote

Es ist Krieg
3. Woche des 4. Jahres

An alle Interessierten Freunde im Norden:
Die Reiche Gillioth, Fyr Ashmor, Terrenor, Shahir el Nar und auch die Alte Armee ziehen gen Menschenmarken. Ihre Armee wurde dank revoltierender Offiziere Fyr Ashmors entdeckt, da ein Angriff mit Hundertfacher Überlegenheit auf unseren einfachen Reiter nicht zum gewünschten Erfolg führte. Einen ausdrücklichen Dank an diesen Offiziern.
Wir bitten also um Unterstützung jeglicher Art von unseren Freunden den Nordmannen, den Zwergen, dem Volke Luunar und wer immer Hilfe zu leisten im Stande ist.
Voraussichtlich in vier Wochen wird die Landarmee Saruls Schwertland erreichen...

Herzog Ivo von Wingan

Bund der Winganer


Ogerstein - das Ende (?)
2. Woche des 4. Jahres

Die Beschwörung war abgeschlossen, die Magier lagen leblos am Boden und die Hexe stand erschöpft inmitten der starren Oger. Noch war nichts gewiss, es konnte sein, dass die Beherrschung die Kreaturen getötet hatte und sie nun wirklich Statuen waren. Oder aber sie würden bald über sie herfallen.
Oder...
... da schlug der erste seine Augen auf und 118 andere taten es ihm gleich. Langsam drehten sie ihre massigen Köpfe in Richtung der Hexe und blickten sie an und sie spürte, wie ihr 119 Seelen untertan wurden.

Und in ihrem Kopf manifestierte sich der einzige Gedanke dieser Ogerarmee: Sie wollten Blut sehen!

Schattentum Arridrool


Unverständnis
2. Woche des 4. Jahres

Herzog Ivo von Wingan - wieder einmal beweist Ihr aller Welt, dass Euer Maul schneller ist als Euer Hirn.
Sehr erfreulich, dass das Domron Okosch von Euch informiert wurde. Doch seht Ihr in meinem Reichsnamen etwas, das darauf hindeutet, dass wir mit unseren Vettern und Brüdern des Domron ein Reich teilen?
Das Domron Okosch ist eigen, was seine Depeschen und deren Inhalt angeht und Information über den marschierenden Heerwurm Sarul's erlangten erst vor kurzem unser Reich, als es bereits zu spät war, eine schlagkräftige Armee zu Euch zu entsenden. Nun bleibt uns nichts anderes übrig, als mit den kläglichen Resten, die aus der Schlacht gegen die Naruhim übrigbleiben werden, zu Euch zu eilen und zu versuchen, Euch zu helfen.

Mault und heult also gefälligst nicht darüber, wie undiplomatisch die Zwerge wären, wenn Ihr selbst nicht einmal in der Lage seid, eine einfache Information und ein Gesuch um Hilfe rechtzeitig weiterzuleiten.

Schnell und großmäulig beschuldigt Ihr immer im Nuntius, doch scheint Ihr nicht zu bedenken, dass eines Reiches Ansehen nicht nur in geschriebenem Gefasel repräsentiert wird...

Dorgram Stahlfaust - König der Hallen

Eiserne Wacht


Zu Ende gebracht.
2. Woche des 4. Jahres

Vieles wurde bereits beschrieben hier.
Die Krieger, die Schlachten und der Niedergang des gewaltigen Heeres des Reichess Maharka Jemul. Zerfetzt von Manticoren, zu Asche verbrannt von Drachen und vergiftet von den feinen Blasrohrdornen. Durchbohrt von zahlreichen Ballisterbolzen und zu unförmigen Fleischklumpen zerdrückt von riesigen Ollifanten. Aber kein Tropfen Blut war zu sehen! Die Erde selbst hatte es aufgesogen und zu Dreizehn groß aufragenden Monolithen war es geflossen. Das Blut und die Seelen der gefallenen wurden gefangen und man vermeinte nun nach der Schlacht ein lautes wehklagen zu hören an den Monumenten.

Dunkle violette Schwaden hatten begonnen sich um diese Steine zu bilden und waren schließlich Richtung Palast gezogen, einen großen dunklen Dreizehnstern bildent und in den Palast selbst zu dringen. Und noch während die Schlacht tobte, war es der Feind selbst, welcher seinen Untergang besiegelte. Mit jedem Manne welcher seiner Seele beraubt wurde und dessen Blut vergossen wurde, konnte die Brut des S´Zkrechims stärker beherrscht werden. Nur dank einer solch gewaltigen Anzahl an Opfern konnten die starken Willen der "Kinder" gebrochen werden und in den Dienst gezwungen. Bis schließlich die Blutmagie stark genug war und das Mana welches durch den gewaltigen Ritualkreis aus dem Blute der sterbenden gewonnen wurde. Mit einem furchtbaren Schrei brach die Decke des Palastes ein und die Kinder des S´Zkrechim erblickten die Dunkelheit der Welt. Obwohl noch Nestlinge, viele Meter lang, mit großen Schwingen und schlechter Laune, hoben sich die gefiederten Schlangen in die Lüfte und brachten Tod und verderbern über die Armee...

Wehe Jemul! Wir warnten euch, den Zorn und die Aufmerksamkeit der Königsechse auf euch zu ziehen. Mögen die Götter euch gnädig sein, er wird es nicht.



Abanasinia, Reich der Schlange


An die Eiserne Wacht
2. Woche des 4. Jahres

Werter Zwergenfreund im Osten!
Interessant, was wir lesen dürfen. Ein Menschenreich hätte sich den Krieg eingehandelt, Ihr wartet auf eine Einladung zum Mitkämpfen und wir alle hätten den Kontakt mit Euch schleifen lassen, dürfen wir lesen.

Na, dann fragt mal bei Okosch Thorgrim an, mit dem wir in engem Kontakte stehen, wo hab ich denn gerade die Masse an Depeschen von Euch, wo Ihr doch sicher nicht den Kontakt habt schleifen lassen...?

Wir haben oft genug gewarnt dass Eure Kriege im Osten den Sieg gegen Sarul gefährden und um Unterstützung gegen Sarul gebeten.
Braucht Ihr eine Extraeinladung den Freunden beizustehen, werte Wacht, wenn all überall die Schlachtreihen gechlossen werden?
Der nette Satz, dass sich der Kaiser Calant den Krieg "eingehandelt" hat, zeigt mir leider, dass Ihr immer noch nicht verstanden habt, worum es geht, liegt vermutlich daran, dass Ihr Euch bei den Kriegen im Osten nicht noch um Diplomatie und Gesamtzusammenhänge kümmern konntet.
Wenn Sarul sein treiben vollenden kann, wird es kein Leben mehr auf Terra geben, keine Hallen und Berghöhlen, in denen Zwerge Erze abbauen, keine Meere, auf denen Nordmannen fischen und segeln, keine Auen, in denen Menschen Getreide abbauen...
Dass neben den Menschen sehr viele dies verstanden haben, konntet Ihr an der Anzahl der Besucher und Beobachter am Konvent der Kaiserwahl erkennen.
Und daran, dass durchaus auch bestimmte Meinungsverschiedenheiten untereinander zurück stehen, wenn der große Feind vor der Tür steht, siehe Menschen und Volk der Luunar, dessen Truppen unaufgefordert bereits unterwegs sind um unsere Reihen zu stärken. Auch ohne Extraeinladung.

Wir hoffen, dass Eure dies auch bald tun werden, anstatt sinnlos die Freundschaft durch Artikel wie den Eurigen zu gefährden.

Denn in der Not da sieht man wo der Freund steht.

Herzog Ivo von Wingan





Bund der Winganer


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