Opus veritatis scientiaeque

Der Schwarze Limbus    

21. Peraine im 47. Götterlauf nach Hal

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Reactio ad "De natura scientia"
erschienen in Opus no. 100 - den Artikel einsehen...

Ich bitte meine werten Collega meine lange Schreibpause zu entschuldigen. Zum einen läuft der "1. Wettstreit derer, die wissen" unter meiner Regie noch, zum anderen muss ich immer noch in der Studierstube hocken und die Spuren meiner letzten sachlichen Auseinandersetzung mit dem werten Adem Erfaran auscurieren. Er meinte, meine Articel wären eine Zumutung und empfahl mir eine Auffrischung meiner Garethikenntnisse. Und trotz meiner Kenntnisse des HEPTAGRAMMA SPHÄRENWACHT ist selbst ein abgeschwächter ARCONICTUS HAMMERSCHLAG ein schlagkräftiges Argumentum...
Was mich aus meiner Lethargie gerissen hat, war der interessante Articel der ehrenwerten Dienerin der Alleswandelnden Schlange, Prätora Argelia von Kuslik. 
Verehrte Hochwürden! Ich muss Eurem Articel trotz seines mir... fremden... göttertreuen Untertones in seiner Grundformulierung zustimmen, doch gefällt mir der Abschnitt über "verbotenes" Wissen ganz und gar nicht: Anstatt, wie Ihr es propagiert, Wissen wegzusperren, muss es jedem Verständigen offengelegt werden. Denn nur wer verständig ist und Wissen, sowohl der Magicae, der profanen Scientiae und der Philosophiae, annimmt und bis auf die Grundlagen forscht, kann einen Hauch der Wahrheit erahnen, kann recto handeln. Wer Wissen in Kammern verschließt oder gar vernichtet, wie es usus in der Praiosinquisitio und leider auch bei so manchem Individuum der Draconites, hält den Geist des Menschen auf und verwehrt ihm das Fortschreiten. Denn die mächtigste sterbliche Kraft auf Dere ist nicht die Militärgewalt und Macht der Fürsten; der brennende, forschende Geist ist es, der uns unterscheidet von Tier und macht uns zu Formern Deres. Die Fähigkeit, den eigenen Weg zu wählen, definiert den Menschen. Wer ihm diese beiden Principies nimmt, nimmt ihm einen gewaltigen Teil seines Selbst! Wer dies tut, frevelt gegen alle denkenden Wesen und die Goetter, die einst zusammentraten und den Stein der Weisen schufen.

Thar Dornesdokh, Magister dher Linkhen Handt zu Caer Dornesdokh bei Fasar

von: Falko Blumenthal
Erschienen in Opus no. 102 am 1.4.2001 als Reaktion oder Fortsetzung zu De natura scientiae.

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